Erste Worte mit dem Speech Synthesis API
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Die etwas älteren unter unseren Lesern erinnern sich bestimmt noch an Dr. Sabiatso – jenem Text-to-Speech-Operator, der in den frühen Neunzigern des letzten Jahrhunderts mit den Soundkarten von Creative

Die etwas älteren unter unseren Lesern erinnern sich bestimmt noch an Dr. Sabiatso – jenem Text-to-Speech-Operator, der in den frühen Neunzigern des letzten Jahrhunderts mit den Soundkarten von Creative Labs ausgeliefert wurde. Diese damals noch sehr simple Umsetzung war in erster Linie Spielerei, mit der man vor Freunden und Bekannten angeben konnte.

Jetzt allerdings schreiben wir das Jahr 2014. Über die Technik von damals können heutige Generationen nur staunen – und das nicht im positiv gemeinten Sinne. Viel hat sich verändert, nicht zuletzt dank des Internets. Dort allerdings , wo es im Sinne der Barrierefreiheit durchaus sinnvolle Anwendungsfälle gäbe, lässt die Technologie auf sich warten. Sie existiert zwar, allerdings bieten aktuell nur Googles Chrome ab Version 33 und Apples Safari for iOS eine (teilweise) Implementierung des Speech Synthesis API. Dennoch existieren bereits Ausblicke auf das, was auf uns zukommen wird.

Die Vorteile, die das API bietet, dürften auf der Hand liegen; gerade im Sinne der Barrierefreiheit, auch wenn dort Screenreader eine durchaus hervoragende Arbeit leisten. Und obwohl die Web Speech Working Group sich selbst bis zum 31. Oktober 2014 Zeit nimmt, existieren bereits jetzt beispielsweise ein Plug-in für PhoneGap sowie Tutorials von Sara Vieira und Eric Bidelman, die erste Worte mit dem API ermöglichen.

Es kann nicht schaden, einen Blick auf die Tutorials zu werfen und ein wenig damit zu experimentieren. Wer weiß, welche Anwendungsfälle sich daraus erschließen.

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