Erstes Unity-4-Spiel in WebGL veröffentlicht
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Spiele direkt im Browser spielen, ohne dafür ein zusätzliches Plug-in zu benötigen – dieser Wunsch wurde vielen Spiele-Entwicklern, die auf die Unity Game Engine setzen, durch Unitys Commitment zu

Spiele direkt im Browser spielen, ohne dafür ein zusätzliches Plug-in zu benötigen – dieser Wunsch wurde vielen Spiele-Entwicklern, die auf die Unity Game Engine setzen, durch Unitys Commitment zu WebGL erfüllt. Mit „Aaaaa! for the Awesome“ ist nun das erste kommerziell verfügbare Unity-WebGL-Spiel erschienen, das auf der Unity4-Engine basiert. Damit folgt Unity mit der Entwicklung von Browser-Games mit WebGL der Unreal Engine, bei der es solche Spiele bereits länger gibt. Kristyna Paskova gibt auf dem Unity-Blog einen Einblick in die Arbeit, die hinter dem im Humble Mozilla Bundle erhältlichen Unity-4-Spiel steckt.

Spiele mit WebGL als In-Browser-Spiel portabel machen

Für die Entwicklung von „Aaaaa! for the Awesome“ arbeiteten die Entwickler von Owlchemy Labs mit Spiele-Entwickler Dejobaan Games zusammen. Dafür nutzten sie Preview-Versionen des Unity-WebGL-Exporters, der dafür sorgen soll, dass auch die Performance beim Spielen direkt im Browser nicht zu kurz kommt.

Während des Portierungs-Prozesses stellte sich für die Entwickler die Frage, ob diese Pre-Release-Alpha-Version des WebGL Exporters überhaupt mit einem solch komplexen, grafikintensiven Spiel umgehen könne – doch die finale Version beweist, dass sich mit WebGL bereits vorzeigbare Ergebnisse erzielen lassen, ohne Performance-Einbußen hinnehmen zu müssen.

In vielerlei Hinsicht gestaltet sich die Veröffentlichung des ersten Unity-4-Spiels in WebGL als Versuchskaninchen, gerade auch im Hinblick auf die Performance und die User Experience, die sich bei Browser-Spielen von nativen Desktop-Builds unterscheiden. Dabei zeigt sich, dass der Spiele-Content mit fast der gleichen Geschwindigkeit im Browser läuft wie bei Native-Desktop-Builds.

Für das Entwickler-Team ist die Veröffentlichung ein voller Erfolg und ein eindeutiges Zeichen für die Zukunft der In-Browser-Games. Dazu sagt der CEO von Owlchemy Labs, Alex Schwartz:

We definitely have a revolution on our hands when it comes to portability of content, empowering game developers with another outlet for their creative content.

Aufmacherbild: Video games controller on white background. von Shutterstock / Urheberrecht: Pepgooner

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