Ext-JS-5.1-Applikationen anpassen: diese Tools bringt das Framework dafür mit
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Es gibt immer mehr unterschiedliche Devices auf dem Markt, und Applikationen müssen für all diese unterschiedlichen Devices optimiert werden – ein Vorgang, der zunehmend komplexer wird.

Insbesondere bei Applikationen, die mit JavaScript oder Frameworks wie Ext JS erstellt wurden, kann sich dies für Entwickler schwierig gestalten. Don Griffin erklärt im Sencha-Blog, welche Tools Ext JS 5.1 von Haus aus mitbringt, um diese Komplexität zu verwalten.

platformConfig und responsiveConfig in Ext JS 5.1

Das Sencha-Framework Ext JS 5.1 bringt bereits von Haus aus zahlreiche Tools mit, um mit Ext JS erstellte Applikationen an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dazu gehören zum Beispiel verschiedene Inline-Techniken wie platformConfig und responsiveConfig.

platformConfig ist ein neues Property, das seit Ext JS 5.1 zur Verfügung steht und in Klassen-Declarations genutzt werden kann. Zudem können damit auch Objekt-Instanzen, die auf der aktuellen Plattform- oder Device-Klassifikation basieren, konfiguriert werden. Ein Vorteil des Properties gegenüber Inline-Logik ist das Beibehalten einer „data-only“-Ansicht, die sich sicher im JSON-Format senden lässt.

Bereits in Ext JS 5.0 wurden responsiveConfig und das dazugehörige Mixin und Plug-in eingeführt. Im Gegensatz zu platformConfig werden die Regeln und Properties nicht nur beim Erstellen von Instanzen ausgewertet, sondern wann immer sich die Geräteausrichtung oder die Viewport-Größe ändert. So lassen sich Elemente Responsive an die Gerätegröße, anstatt an die Geräte-Klassifikation anpassen.

Ext.app.Profile und Sencha Cmd Build Profiles

Während mit platformConfig und responsiveConfig nur Anpassungen der Konfigurationen vorgenommen werden, lassen sich mit Profilen größere Unterschiede managen. So können mit Profilen die Top-Layer einer Applikation ausgetauscht und so eine komplett andere Ansicht für diese erstellt werden, wobei immer nur das aktive Profil aufgerufen wird.

Auch in Sencha Cmd gibt es Build-Profile, die es erlauben, eine einzelne HTML-Seite mit mehreren Built-Versionen, die bei der Ladezeit ausgewählt werden, zu erstellen. Während allerdings bei Ext.app.Profile der gesamte, für alle Profile benötigte, Code geladen wird, wird beim Sencha Cmd Build Profile nur der für den ausgewählten Build benötigte Code und das entsprechende CSS geladen.

Damit zeigt sich also, dass Ext JS 5.1 bereits von Haus aus die richtigen Tools mitbringt, um mit dem Framework erstellte Applikationen anzupassen – egal, ob es dabei um die Ladezeiten oder die unterschiedliche Darstellungen auf verschiedenen Device-Typen geht. So wird Entwicklern möglichst viel Effizienz und Flexibilität beim Verwalten ihrer Applikationen geboten, um, wie Don Griffin sagt:

to help ensure that your application will be a natural fit for the widest possible range of devices.

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