Facebook stellt Nuclide Open Source zur Verfügung
Keine Kommentare

Bereits im März hat Facebook auf der F8 Entwickler-Konferenz das Nuclide-Projekt vorgestellt – ein Development-Tool, das für die Nutzung mit anderen Facebook-Technologien wie PHP, Hack, JavaScript und Flow designt wurde. Nun wurde die auf GitHubs Text-Editor Atom basierende IDE Open Source zur Verfügung gestellt.

Damit folgt Nuclide anderen von Facebook entwickelten Technologien nach, die Entwicklern Open Source zur Verfügung stehen – etwa Hack, HHVM oder der erst kürzlich Open Source veröffentlichte statische Analyzer Infer. In einem Blogpost im Facebook-Entwicklerblog hat Michael Bolin das Projekt noch einmal im Detail vorgestellt.

Nuclide integriert viele Technologien in eine IDE

Nuclide soll Entwicklern zu einer „unified developer experience for engineers“ verhelfen – und zwar egal, ob sie an nativen iOS-Apps, mit React- oder React-Native-Code oder mit Hack arbeiten. Dafür, so erklärt Abel Avram, integriert das Tool alle in Facebook genutzten Technologien in eine IDE und bietet darüber hinaus auch Support für Remote Development, indem ein Server mit SSH verbunden wird. Auch ein lokales Development ist möglich.

Eigentlich handelt es sich bei Nuclide um eine Package-Suite für GitHubs Text-Editor Atom. Die Entscheidung, Atom als Plattform für die Entwicklung von Nuclide zu nutzen, fiel dem Facebook-Team nicht schwer. Atom wurde mit modernen Web-Technologien erstellt, die eine native Hülle für eine umfangreiche Integration mit lokalen Mobile-Compilern und Build-Tools bietet. Dazu kommt ein API, mit dem sich schnell Nuclide-spezifische Funktionalitäten entwickeln und hinzufügen lassen.

Nuclide ist allerdings kein Fork von Atom, darum kann die IDE unter einer aktuellen Atom-Version installiert werden. Das erlaubt Usern, auch andere Community-Packages neben Nuclide zu benutzen. Die Suite beinhaltet bereits in diesem ersten Release zahlreiche Funktionalitäten wie etwa den Support von Hack und Flow oder Remote Development. Auch Mercurial-Support sowie das universelle Search-Tool-Package Omni-search sind in Nuclide enthalten.

Erster Release ist nur der Anfang

In seinem Blogpost betont Michael Bolin, dass dieses erste Release nur der Anfang des Projekts ist. Zum einen gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten zur  Verbesserung, zum anderen gibt es bereits Pläne, wie Nuclide zu Facebooks Vision einer „unified cross-platform developer experience“ beitragen kann. So sind bereits der Support für iOS-, React- und React-Native-Use-Cases Teil der Roadmap für das Tool. Auch Debugging-Support soll in Zukunft integriert werden.

webinale – the holistic web conference

Webperformance und Page Speed 2021

mit Sven Wolfermann (maddesigns)

UX Design: Kitsch – du willst es doch auch!

mit Lutz Schmitt (Lutz Schmitt Design & Consulting)

 

Microservices Summit

Micro Frontends – Probleme, Techniken, Lösungen

mit Lars Kölpin-Fresse (Open Knowledge GmbH)

Mono-, Modu-, Microliths – oder welche Steine nutze ich zum Bauen

mit Dr. Annegret Juncker (Allianz Deutschland AG)

Aufmacherbild: Atom model with shine von Shutterstock / Urheberrecht: Tatiana Shepeleva

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -