Facebook veröffentlicht Ergebnisse für Q1 2014
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Facebook hat die Zahlen für das erste Quartal 2014 bekannt gegeben. Und spätestens seit der Veröffentlichung von Hack, Facebooks Alternative zu PHP in der HipHop Virtual Machine – womit wir schon

Facebook hat die Zahlen für das erste Quartal 2014 bekannt gegeben. Und spätestens seit der Veröffentlichung von Hack, Facebooks Alternative zu PHP in der HipHop Virtual Machine – womit wir schon den zweiten Grund für unsere Aufmerksamkeit hätten – ist es auch für uns durchaus interessant, einen Blick auf den Social-Media-Riesen zu werfen. Ein gesundes Unternehmen kann es sich schließlich leisten, seine Entwicklungen voranzutreiben.

Und um es vorweg zu nehmen: Allen Unkenrufen zum Trotz geht es Facebook hervorragend. Von allem gibt es mehr: Mehr Besucher, mehr Werbeeinnahmen, mehr Geld, das unter dem Strich übrig bleibt. Die Zahlen sind so beeindruckend, dass selbst Analysten in ihren Erwartungen übertroffen wurden.

Mehr von allem!

In ausnahmslos allen Bereichen zeigt die Kurve in den Diagrammen, die bestimmt in irgendwelchen Hinterzimmern vorbereitet wurden, zum Teil steil nach oben. Die Anzahl der Nutzer, die täglich im Schnitt online waren, ist beispielsweise um 21 Prozent auf 802 Millionen gestiegen – mit mobilen Devices ist der Zuwachs mit 43 Prozent auf insgesamt 609 Millionen Benutzer sogar noch beeindruckender.

Auch die gesamte Reichweite des Netzwerk kann sich sehen lassen: 1,28 Milliarden Nutzer waren im Schnitt pro Monat aktiv – mobil waren es 1,01 Milliarden. Kein Wunder also, dass bei solchen Zahlen auch die Werbeeinnahmen nach oben schnellen.

Und damit sind wir schon beim interessanten Part: Umsatz und Gewinn.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte man 72 Prozent mehr Umsatz scheffeln, was in harter Währung 2,5 Milliarden US-Dollar bedeutet. Unterm Strich blieb dem Unternehmen ein Gewinn von 642 Millionen US-Dollar – das entspricht in etwa einer Verdreifachung.

Geld ist also vorhanden. So viel sogar, dass man sich selbst Geschenke wie beispielsweise WhatsApp oder Oculus VR machen konnte. Und Nutzer hat das Social Network auch mehr als genug. Und beides im Verbund spricht eher dafür, dass man die Investitionen im Bereich Hack und HHVM nicht zurückfahren wird. Das ist immerhin schon mal ein Lichtblick.

Wer noch nicht genug von der Erfolgsgeschichte hat, kann ja selbst einmal einen Blick auf den Quartalsbericht werfen.

Aufmacherbild: Drawing a growth on a wall von Shutterstock / Urheberrecht: Ismagilov

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