ffmpeg.js: Videos clientseitig konvertieren
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FFmpeg dürfte vielen Open-Source-Liebhabern bekannt sein, die schon einmal mit Videoschnitt zu tun hatten. Es zeichnet sowohl Video als auch Audio auf und konvertiert und streamt die Spuren. Nun hat der

FFmpeg dürfte vielen Open-Source-Liebhabern bekannt sein, die schon einmal mit Videoschnitt zu tun hatten. Es zeichnet sowohl Video als auch Audio auf und konvertiert und streamt die Spuren. Nun hat der US-amerikanische Entwickler Brian Grinstead sich die Bibliothek geschnappt und in Emscripten in JavaScript kompiliert. Einen ersten praktischen Testlauf darf man in der Demo wagen, auch wenn man von der Performance noch nicht so viel erwarten soll – was Grinstead auf der Projekt-Homepage bescheiden zugibt.

Genau so spannend wie das Projekt selbst ist auch der Weg, wie Grinstead zu der JavaScript-Variante gelangt ist. In seinem dazu entstandenen Blog Post schreibt er, dass er zunächst einige Laufzeitfehler beheben musste, bis eine halbwegs stabile Version lauffähig wurde. Dafür waren hier und da eingie Änderungen in der Konfiguration vonnöten. Und dann waren die ersten Resultate mit hundert Megabytes unerträglich groß. Das letzte Resultat wiegt nur noch rund sechs Megabytes, sodass man damit zumindest nach einer Vorwarnung unters Volk treten kann.

Wie es ausschaut, wird Grinstead noch weitere Anstrengungen für ffmpeg.js unternehmen. Insbesondere interessiert er sich für eine baldige Nutzung von asm.js, wobei es derzeit jedoch noch Konflikte damit gibt. Wenn Performance und Umfang erträgliche Maße angenommen haben, sieht Grinstead seine Bibliothek im Einsatz in Web-basierten Schnitt-Tools.

Aufmacherbild: things related to the film industry von Shutterstock / Urheberrecht: Matthew Benoit

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