Firefox-Standardsuche ist jetzt "powered by Bing"
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Vor zehn Jahren hatte Mozilla ein Abkommen mit Google geschlossen, in dem vereinbart worden war, die Suchmaschine aus Cupertino zehn Jahre lang als Standardsuche in den Firefox-Browser einzubauen.

Nun wurde es Zeit, diese Vereinbarung entweder zu verlängern oder sich von ihr zu verabschieden. Mozilla hat sich für die zweite Option entschieden.

Firefox-Suche „powered by Bing“

In der US-amerikanischen Version des Firefox-Browsers ist von jetzt an Yahoo Search als Standardsuche voreingestellt. Diese Suchmaschine wird schon seit 2009 von Microsofts Bing betrieben. Alternativ können vom US-amerikanischen Nutzer auch Google, DuckDuckGo, eBay, Amazon, Twitter und Wikipedia zum Standard gemacht werden.

Mozillas neue Herangehensweise für die Standardsuche ist nun stärker als zuvor von lokalen Gegebenheiten getrieben. So hat man sich auf dem russischen Markt für Yandex und auf dem chinesischen Markt für Baidu als Default-Suchmaschine entschieden – beides die in den jeweiligen Ländern meistgenutzten Angebote.

Insgesamt hat Mozilla 61 Suchmaschinen in 88 verschiedenen Sprachversionen in den Firefox eingebaut. Die Safe-Browsing- und Geolocation-Features des Browsers werden allerdings weiterhin von Google betrieben.

Aufmacherbild: Red panda on the tree von Shutterstock / Urheberrecht: seawhisper

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