fpm 1.0: Was PHP-Entwickler davon haben
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Kürzlich wurde das Release von Effing Packange Manager 1.0 verkündet. Wir haben uns mit dem Entwickler Jordan Sissel (freischaffender Open-Source-Programierer und Operations-Experte) unterhalten und

Kürzlich wurde das Release von Effing Packange Manager 1.0 verkündet. Wir haben uns mit dem Entwickler Jordan Sissel (freischaffender Open-Source-Programierer und Operations-Experte) unterhalten und er hat uns erklärt, wie PHP-Entwickler ihrem Operations-Team damit die Arbeit erleichtern können. Außerdem haben wir noch etliche offene Issues festgestellt und fragten ihn, was es damit auf sich hat.

PHP Magazin: Hallo Jordan. Glückwunsch zum Release von fpm 1.0. Kannst du unseren Lesern kurz erklären, wie sie als PHP-Entwickler von deinem Tool profitieren?

Jordan Sissel: Danke! Nun, besonders nützlich ist fpm in Szenarien, in denen nur native Betriebssystem-Pakete aufgesetzt werden. Wenn deine Firma etwa Red Hat Enterprise Linux verwendet, will das Operations Team wahrscheinlich nur sein Paketsystem rpm zum Deployment einsetzen. Um nun etwa ein solches Paket für das Mail_Mime-Paket zu erstellen, tippen wir lediglich das folgende Kommando ein:

% fpm -s pear -t rpm Mail_Mime Created rpm {:path=>"php-pear-Mail_Mime-1.8.8-1.x86_64.rpm"}

Das können wir dem Operations Team so wie es ist für das Deployment geben. Als Bonus kommt hinzu, dass Open-Source-Konfigurationsverwaltungen wie Puppet oder Chef Betriebssystem-Pakete viel besser unterstützen als sprachspezifische Packages wie aus Pear.

PM: Das sind Vorteile für Operations in genau einem Szenario. Was hat der PHP-Entwickler allgemein davon?

Sissel: Die Erleichterung liegt darin, dass das Erstellen von Systempaketen auch für andere Systeme genauso funktioniert. Ersetzen wir das „rpm“ aus dem obigen Beispiel durch „deb“, liefert uns dasselbe Kommando ein Debian-Paket.

% bin/fpm -s pear -t deb Mail_Mime Created deb package {:path=>"php-pear-mail-mime_1.8.8_amd64.deb"}

PM: Okay, danke. Jetzt hast du Version 1.0 herausgebracht, aber wenn man in das GitHub-Repository schaut, findet man dort noch immer 80 Issues. Was hat es denn damit auf sich?

Sissel: Offene Issues sind gar kein schlechtes Zeichen. Sie zeigen, dass viele Diskussionen darüber geführt werden, auf welche Art das Projekt verbessert werden sollte.

PM: Danke für das Gespräch.

Der Effing Package Manager von Jordan Sissel steht unter MIT-Lizenz auf GitHub bereit. Die Verwendung des Ruby-basierten Tools wird im Wiki erläutert.

Aufmacherbild: Interview von Shutterstock / Urheberrecht: wellphoto

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