Fünfähriger knackt Xbox-One-Sicherheitssystem durch einfache Entdeckung
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Manchmal sind Filme von der Realität inspiriert und manchmal inspirieren Filme die Realität. Kann sich noch jemand an den Film Das Mercury Puzzle erinnern? Bruce Willis beschützt ein neunjähriges Genie

Manchmal sind Filme von der Realität inspiriert und manchmal inspirieren Filme die Realität. Kann sich noch jemand an den Film Das Mercury Puzzle erinnern? Bruce Willis beschützt ein neunjähriges Genie vor fiesen Geheimagenten, nachdem der Kleine einen hochbrisanten Geheimcode geknackt hat. Was Ende der Neunzigerjahre Stoff für einen Thriller lieferte, ist nun auf ähnlicher Weise Kristoffer Von Hassel widerfahren.

Gänzlich ohne Verschwörung, Mord und Totschlag entdeckte der fünfjährige Vorschüler aus San Diego zufällig beim Versuch, die passwortgeschützte Xbox One seines Vaters zu knacken, eine Sicherheitslücke im Xbox-Live-System. Nachdem er zunächst das Passwort einmal falsch eingab, gab er im zweiten Versuch statt Buchstaben bloße Leerzeichen ein und umging damit das System. Zunächst euphorisiert vom geglückten Hackversuch, überkam ihm alsbald jedoch die Panik und er erzählte seinem Vater davon, der die Problematik an Microsoft weiterleitete.

Microsofts Reaktion sah viel weniger gewaltbereit aus als im Film. Das Unternehmen beschenkte Kristoffer mit vier Xbox-One-Spielen, einer zwölfmonatigen Xbox-Live-Gold-Mitgliedschaft sowie 50 US-Dollar. In einer Stellungnahme heißt es außerdem:

Wir haben stets ein offenes Ohr für unsere Kunden und danken ihnen dafür, wenn sie uns auf Fehler aufmerksam machen. Wir nehmen die Sicherheit der Xbox sehr ernst und haben das Problem direkt gelöst, nachdem wir davon erfahren haben.

Aufmacherbild: Children, playing puzzles at home von Shutterstock / Urheberrecht: Gladskikh Tatiana

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