Geht mit Depression und Angsstörung um wie mit Open Source!
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Raus aus der Tabuzone, rein ins offene Gespräch: Ed Finkler kennen wir als meinungsmachenden Blogger und Createur des MicroPHP-Manifestos. Nun aber wagt er einen tapferen Schritt: Seit einigen Jahren

Raus aus der Tabuzone, rein ins offene Gespräch: Ed Finkler kennen wir als meinungsmachenden Blogger und Createur des MicroPHP-Manifestos. Nun aber wagt er einen tapferen Schritt: Seit einigen Jahren lässt er sich gegen seine Depression und Angststörung behandeln. Und da ihm die damit verbundenen Vorbehalte anderer Entwickler zu viel wurden, musste er etwas unternehmen.

Die Parallelen zur Entwicklerwelt sind offensichtlich: Weil an psychischen Krankheiten ein Stigma haftet, wird nicht öffentlich über sie gesprochen und wegen des mangelhaften Diskurses über sie kommt auch die Entwicklung geeigneter Gegenmaßnahmen nur schleppend voran. Mehr Offenheit würde dem entgegenwirken, und dank eines beschleunigten, weil enthemmten Austausches über psychische Erkrankungen könnten auch bessere Therapien entwickelt werden. Finkler bemüht sich, genau diese Botschaft zu überbringen, indem er sich auf etlichen Konferenzen auf die Bühne stellt, und seinen Appell an die Entwicklerwelt richtet — in ihrer Sprache.

Mehr Mut und mehr Diskurs: Zu „Open Sourcing Depression“ ist auch ein Crowdfunding-Account auf indiegogo eingerichtet wurden, mit dem Finkler die Reisekosten decken will. Details zu seinem Vorhaben klärt er in seinem Blog.

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