Android 4.1 Jelly Bean aus Entwicklersicht

Geleebohnen in Butter
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Google brannte Ende Juni auf der Google I/O 2012 in San Francisco ein wahres Feuerwerk an Neuigkeiten ab, sodass das jüngste Release der Android-Plattform eine beinahe untergeordnete Rolle spielte zwischen all den neuen Geräten, Apps und Diensten. Da Jelly Bean von den Entwicklern auch nur mit einer kleinen Versionsänderung auf 4.1 versehen wurde, sollte doch eigentlich nicht viel Spannendes passiert sein und man könnte sich wieder beruhigt dem Studium der Android Design Guidelines und des Ice Cream Sandwich API widmen. Das wäre allerdings etwas voreilig. Dieser Artikel möchte mit einem Überblick über die Neuerungen erläutern, warum Jelly Bean sehr wohl einen wichtigen Fortschritt der Plattform darstellt.

Die Google I/O 2012 war zweifelsfrei spannend, in diesem Punkt ist sich die IT-Presse in ihrer Berichterstattung einig:

 

  • Weiterentwicklungen wie Android Jelly Bean und neue Versionen der Google-Apps wie YouTube, Chrome, Maps, Play etc. wurden vorgestellt [1]
  • neue Geräte wie das Nexus 7 Tablet [2], der Nexus-Q-Medienabspieler [3], die Sony Google TV Box [4] und neue Google-Apps wie Google Now [5] mit integrierter sprachgesteuerter Suche wurden demonstriert und verteilt
  • und Zukunftsmusik wie das Project Glass [6], Googles Vision von Wearable Computing in Form einer Art Brille, war zu besichtigen

 

Das spannendste Gerät dabei, das 7-Zoll-Tablet Nexus 7, ist offensichtlich speziell optimiert für das Konsumieren von Filmen, Musik, Büchern und Magazinen sowie Spielen und generell Apps. Das Nexus 7 ist in einem separaten Artikel ausführlich getestet und beschrieben (siehe Seite 23).

Die große Klammer aller dieser Neuigkeiten aber bildet die Android Plattform, die auf der I/O in Version 4.1 aka Jelly Bean als Prerelease für das Nexus 7 und das Galaxy Nexus verteilt wurde. Welche Fortschritte sind denn nun in Jelly Bean enthalten?

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