GeoExt mobile – Karten-Web-Apps mit nativem Look and Feel
Kommentare

Komponenten von GXM
GXM besteht aus den folgenden Hauptkomponenten (Abb. 4):
Die Karte („MapPanel“), die bereits jede Instanz einer OpenLayers-Karte beinhaltet (die natürlich alle Layer-Typen beinhaltet,

Komponenten von GXM

GXM besteht aus den folgenden Hauptkomponenten (Abb. 4):

  • Die Karte („MapPanel“), die bereits jede Instanz einer OpenLayers-Karte beinhaltet (die natürlich alle Layer-Typen beinhaltet, die OpenLayers auch unterstützt). Dieses wird in ein Panel gerendert, das in ein durch Sencha Touch bereitgestelltes Layout integriert werden kann.
  • Eine Layer-Liste („LayerList“), die die Interaktion mit den unterschiedlichen thematischen Layern einer Mapping-Anwendung vereinfacht. Die Liste selbst kann in jeden Container, der durch Sencha Touch bereitgestellt wird, integriert werden (dies kann ein Popup oder ein so genanntes Tab-Panel sein).
  • Eine Bedienelementklasse („Button Class“), welche die Interaktion mit OpenLayers Controls wie beispielsweise ein „zoom in“ erlaubt. Sie kann ebenso genutzt werden, um über das Geolocation API (als Teil von HTML5) des Browsers die geografische Position des Gerätes abzufragen.

Abb 4: Schematischer Aufbau eines mobilen Web-GIS-Client mit GXM

Die Funktionsfähigkeit aller oben genannten Klassen wurde durch eine automatische Testsuite verifiziert. Diese besitzt aktuell mehr als 130 Unit Tests.

Folgende Anwendungen zeigen GXM in Aktion, die natürlich am besten mit einem geeigneten Gerät aufgerufen werden, zumindest aber mit einem WebKit-basierten Browser wie (Google) Chrome oder (Apple) Safari. Weitere Beispiele wie ein Basis-MapPanel [8], eine Layer-Liste [9] oder ein Beispiel mit diversen Kartenwerkzeugen und einem Redlining-/Digitalisierungsbeispiel im mobilen Browser [10] sind ebenfalls online verfügbar.

Anwendungsbeispiele

Trotz der Tatsache, das GXM ein relativ junges Projekt ist, existieren bereits einige Beispielanwendungen. Diese zeigen alleine durch ihre thematische Breite zumindest annähernd die Breite der Anwendungsmöglichkeiten von GXM.

Das Geoportal des Schweizer Bundes

Das Geodatenportal des Schweizerischen Bundes wird täglich von rund 10 000 Nutzern frequentiert; alleine über den Karten-Viewer (map.geo.admin.ch). Hierüber können Geodaten betrachtet, ausgedruckt und bestellt werden. Seit Anfang September 2011 können diese qualitativ hochwertigen Daten auch auf mobilen Endgeräten wie beispielsweise Smartphones genutzt werden.

Nutzer können sich zum Beispiel an Ort und Stelle darüber informieren, ob sie sich auf einem historischen Verkehrsweg befinden oder Informationen über historische Gebäude in ihrem Blickfeld abrufen. Es kann ebenso nach Gemeinden, Ortschaften, Gewässern oder Bergen gesucht werden („Welcher Berg ist das?“). Weiter erhältlich sind unter anderem Informationen über Gefahrenzonen („Befinde ich mich hier in einer Gefahrenzone?“), Naturschutzgebiete („Ist das hier ein Amphibienlaichgebiet?“) sowie Stadt- und Siedlungsentwicklung („Wie sah es hier vor 100 Jahren aus?“). Zusätzlich stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

  • Adresssuche (aktuelle Adressen sowie im Bau befindliche Gebäude)
  • Suche nach Orts- und Flurnamen
  • Feedbackfunktion, mit der Korrekturen von Dateninhalten gemeldet werden können (z. B. Wanderwege, die nicht wie angegeben verlaufen, oder falsche Gebäudeadressen samt Angabe der richtigen Adresse.)

Themen der letzten Seite:

  • Regiofreizeit: Ein Freizeitportal
  • Ausblick
  • Mögliche Anwendungsfälle
  • Doch eine App?
  • Unsere Redaktion empfiehlt:

    Relevante Beiträge

    Meinungen zu diesem Beitrag

    X
    - Gib Deinen Standort ein -
    - or -