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Erweitertes Customizing von bestehenden Modulen
Die bestehenden Module können im Prinzip auf die gleiche Art und Weise erweitert werden. Es gibt nur ein paar Stellen, die man nicht bzw. auf eine andere

Erweitertes Customizing von bestehenden Modulen

Die bestehenden Module können im Prinzip auf die gleiche Art und Weise erweitert werden. Es gibt nur ein paar Stellen, die man nicht bzw. auf eine andere Art verändern sollte. Das Wichtigste ist: keine Veränderung von Standarddateien, sonst kommt man bei Updates in Schwierigkeiten.

Deshalb hat Sugar eine Logik eingebaut, die bei fast allen Dateien erst einmal das custom-Verzeichnis prüft, bevor die Standarddatei verwendet wird. Wenn Sie also die view.detail.php-Datei der Accounts verändern möchten, sollten Sie diese zuerst in das Verzeichnis custom/modules/Accounts/views/ kopieren und dann verändern. Ich habe hier den folgenden Code aus dem vorangegangenen Beispiel eingefügt:

    echo $this->dv->display();
    // Eigene Logik Beginn
    global $current_user;
    echo " ";
    // Eigene Logik Ende

Bei jedem Aufruf eines Accounts erscheint nun das kleine Alert-Fenster. Die Standarddatei view.detail.php wird nun nicht mehr verwendet. Bei Updates müsste man lediglich sicherstellen, dass diese Datei sich nicht wesentlich verändert hat. Das Gleiche funktioniert auch mit den metadata-Dateien.

Auch sie sollte man erst kopieren, bevor man die Dateien verändert. Hierbei sollte beachtet werden, dass der Cache eventuell schon erstellt wurde, dann muss man die Repair -Funktionen im Admin-Bereich verwenden. Das einzige, das Sie nicht updatefähig verändern können, ist die Modulklasse. Derzeit kann sie noch nicht abgeleitet werden. Sie können dies natürlich selbst integrieren, müssen dann aber immer darauf achten, dass die Originaldatei bei einem Update nicht verändert wurde.

Ich rate von diesen Änderungen ab, da sich immer wieder zeigt, dass es bei einem Update vergessen wird, oder dass der Kunde (wenn Sie IT-Dienstleistungen erbringen) Ihnen das Update nicht mitteilt und es selbst durchführt.

Sie können auch neue Felder bei bestehenden Modulen manuell in dem System aufnehmen. Allerdings rate ich auch davon ab, es sei denn, Sie kennen alle Mechanismen hinsichtlich der Repair-Funktionen. Das ist relativ kompliziert und erstellt einige Dateien im custom-Verzeichnis automatisch neu.

Außerdem sollten Sie keine Dateien verändern, in denen darauf hingewiesen wird, dass sie automatisch generiert werden. Wenn doch, werden Sie sich oft wundern, warum Dateien, die Sie manuell erstellt oder erweitert haben, immer wieder überschrieben werden. Der einfachste Weg ist daher, neue Felder über das Studio zu erstellen.

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