Gipfelsturm für SharePoint-Experten
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Drei Tage geballtes SharePoint-Know-how auf dem SharePoint Summit 2011. Vom 27. – 29. Juni veranstaltete die Entwickler Akademie der Software & Support Media GmbH in Frankfurt den ersten SharePoint-Summit.

Drei Tage geballtes SharePoint-Know-how auf dem SharePoint Summit 2011. Vom 27. – 29. Juni veranstaltete die Entwickler Akademie der Software & Support Media GmbH in Frankfurt den ersten SharePoint-Summit. Die 18 Workshops verfolgten das Ziel, den teilnehmenden Softwareentwickler und -architekten einen fundierten und praktischen Einblick in die Bandbreite und die professionelle Arbeitsweise mit Microsoft SharePoint zu geben. Für die vier Trainer des Summits war es dabei eine ausgemachte Sache, dass SharePoint als Unternehmensplattform noch eine erfolgreiche Zukunft bevorsteht – und das hat nichts mit Marketinggerede zu tun, denn alle vier stehen als Berater und Entwickler in engem Praxiskontakt zu ihren Kunden und zum Produkt. Thorsten Hans, Teamlead für SharePoint-Entwicklung bei Date One, untermauerte diese Ansicht mit der Beobachtung, dass SharePoint zwar in keinem industrieweiten Toolranking auf Platz 1 läge, aber in vielen Kategorien unter den ersten fünf Lösungen sei. Dies zeige die Qualität und die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten, die SharePoint bietet. Daneben waren mit Mario Meir-Huber und Andreas Aschauer, CodeForce OG, sowie Jörg Krause, Computacenter AG, drei weitere erfahrene Trainer vor Ort und führten die Teilnehmer auf dem Weg zum Gipfel.

Andreas Aschauer beschrieb den Vorteil eines Summit damit, dass die Teilnehmer im Workshop saßen, weil sie wirklich an diesem speziellen Workshop interessiert waren und sich nicht wie bei einer Konferenz nur ein bisschen informieren wollten. Das zeigte sich in seinen Workshops vor allem in der konzentrierten Mitarbeit und den qualifizierte Fragen mit direktem Praxisbezug und Problemen aus echten Projekten ihres Arbeitsalltags. Die halbtägigen Workshops geben dabei die Möglichkeit einen breiten Überblick zu bieten sowie auch auf sehr spezifische Aspekte einzugehen, bei denen die erreichte technische Tiefe vom Background der Teilnehmer bestimmt wird.

Trainer-Panel: v.l. Andreas Aschauer, Jörg Krause, Mario Meir-Huber, Throsten Hans
Trainer-Panel: v.l. Andreas Aschauer, Jörg Krause, Mario Meir-Huber, Throsten Hans
Panel-Diskussion

Im Anschluss an die ersten beiden Tage des Summits hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, in einer gemeinsamen Runde offene Frage untereinander und mit den Trainern zu diskutieren. Beim ersten Bier des Abends kamen in der lockeren Atmosphäre teils sehr verzwickte Probleme aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmer zur Sprache. Das vereinte Expertenteam ergänzte sich bei der Lösung dieser Probleme sehr gut und konnte mit Tipps und Tricks aus dem Entwickleralltag bis hin zu arbeitserleichternden Tooltipps weiterhelfen. Ein Tipp, der bei allen Teilnehmern auf offene Ohren stieß, war, die vielfältigen Möglichkeiten von SharePoint für die jeweiligen Nutzergruppen von vornherein einzuschränken, sodass nur die gewünschten Funktionen genutzt werden können.

Viele Fragen an das Panel drehten sich um die Unterschiede zwischen den Versionen SharePoint 2007 und SharePoint 2010. Die Antworten zeigten deutlich, dass SharePoint mit der neuen Version einen großen Fortschritt gemacht hat; aber es zeigte sich ebenso klar, dass die Migration auf die neue Version keine einfache Angelegenheit ist. Thorsten Hans sagte im Gespräch nach dem Panel, dass die Migration ein wirklich heißes Thema sei und auch zwischen SharePoint 2010 und Office 365 nicht alles nahtlos funktioniere – aber die Probleme ließen sich lösen. Er äußerte auch die Ansicht, dass die Zukunft der Produktentwicklung für SharePoint in kleine Lösungen liegt, dir für den breiten Markt angeboten werden müssen. Mario Meir-Huber sieht den Bedarf im Mark klar beim Enterprise Content Management (ECM) und Business Process Management (BPM) und ist der Überzeugung, dass SharePoint dafür die zentrale Plattform sein kann. Überhaupt waren sich die Trainer und Teilnehmer darin einig, dass es neben den vielen Einsatzmöglichkeiten auch noch viel Verbesserungspotenzial besteht: nicht nur in SharePoint selbst, sondern insgesamt bei den Standards, die das Zusammenspiel mit andern Anwendungen oder dem Web ermöglichen. Das aber SharePoint sich als Plattform weiterhin durchsetzen wird, steht für alle außer Frage.

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