Git 1.8.0 erneuert UI, Workflow und Features
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In der jüngsten Iteration des Versionskontrollsystems Git bemühen sich die Macher um mehr Eindeutigkeit in der Syntax. Version 1.8.0 wartet überdies mit einem neuen Schlüsselbund-Tool unter Windows

In der jüngsten Iteration des Versionskontrollsystems Git bemühen sich die Macher um mehr Eindeutigkeit in der Syntax. Version 1.8.0 wartet überdies mit einem neuen Schlüsselbund-Tool unter Windows auf, mit dem auf die Schlüssel des eingeloggten Nutzers zugegriffen werden kann. Auch unter Gnome hat man ein äquivalentes Feature hinzugefügt.

Da git branch --set-upstream origin/master verwirrenderweise den lokalen Zweig origin/master in den ausgecheckten Zweig integriert hat, hat man die Option als „deprecated“ markiert. Stattdessen soll man fürderhin --set-upstream-to oder kurz -u tippen.

Auch die Cherry Picks wurden vereinfacht, sodass man sich ab sofort mit dem Parameter --allow-empty-message die Log-Nachricht sparen kann. git difftool --dir-diff kann ab sofort mit symbolischen Links umgehen, sodass sich eine temporäre Kopie des Working Trees vorbereiten lässt.

Das Subversion-Interface git svn versteht sich in Git 1.8.0 mit SVN 1.7. Das check docs Build Target soll stark vereinfacht worden sein. Weitere Details zu den Features und Bugfixes findet Ihr in den Release Notes.

Als Fun Fact hat „Gitster“ Junio C Hamano in seinem Blog nachgerechnet, dass seit der Urversion 0.99~954 nur noch 206 der 1.244 Original-Zeilen übrig sind.

Zum Download gelangt Ihr über diesen Link. Alternativen findet Ihr in der Liste der Repositories.

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