Git wird die TFS-Versionskontrolle nicht ersetzen
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In letzter Zeit machte ein Gerücht die Runde, das besagte, dass Microsoft die Team Foundation Server Version Control (TFSVC) abschaffen und künftig ausschließlich auf Git setzen könnte. Diese Vermutung

In letzter Zeit machte ein Gerücht die Runde, das besagte, dass Microsoft die Team Foundation Server Version Control (TFSVC) abschaffen und künftig ausschließlich auf Git setzen könnte. Diese Vermutung habe ein Microsoft MVP inoffiziell im Rahmen einer TFS-Präsentation bestätigt, hieß es.

Aufgrund der weiten Verbreitung dieses Gerüchtes hat sich Brian Harry aus dem TFS Team nun dazu entschieden, endgültig Klarheit zu schaffen. In seinem Blog dementiert er offiziell, dass die TFSVC durch Git ersetzt werden soll. Das entsprechende Gerücht sei lediglich aus einem Missverständnis heraus entstanden und ein perfektes Beispiel für die Macht der sozialen Medien, die es in die Öffentlichkeit trugen.

Wie schon bei der Bekanntgabe des Git Supports für Visual Studio und den Team Foundation Server angekündigt, wolle Microsoft die beste zentrale und die beste verteilte Versionsverwaltung in seinen Produkten vereint wissen. Einige Teams nutzen schon seit geraumer Zeit die TFSVC und wollen auch dabei bleiben, andere werden mit Git glücklicher.

Zugegebenermaßen sei in letzter Zeit hauptsächlich an neuen Git Features gearbeitet worden, was die besagten Gerüchte noch verschärfte. Das liege aber nur daran, dass der Git Support in Sachen Funktionalität noch weit hinterher hinke und erst einmal auf denselben Stand wie die TFSVC gebracht werden müsse. In Zukunft sollen neue Features aber gleich von Anfang an so konstruiert werden, dass sie in beiden Versionskontrollsystemen gleichermaßen gut funktionieren.

Aufmacherbild: True or False. Small Blackboards with the text von Shutterstock / Urheberrecht: Roobcio

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