Google enthüllt neue Lücke beim Internet Explorer
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Ein Mitarbeiter von Google hat eine Sicherheitslücke des Internet Explorers entlarvt. Microsoft hatte Google gebeten, Stillschweigen zu bewahren, bis ein Patch für die Lücke verfügbar wäre.
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Ein Mitarbeiter von Google hat eine Sicherheitslücke des Internet Explorers entlarvt. Microsoft hatte Google gebeten, Stillschweigen zu bewahren, bis ein Patch für die Lücke verfügbar wäre.

Wie The Last Watchdog berichtet, war Michal Zalewski nicht auf die Bitte von Microsoft eingegangen sondern hatte stattdessen das Problem öffentlich gemacht. Um die Sicherheitslücke im Internet Explorer aufzudecken, wandte er eine Technik namens „Cross Fuzzing“ an.

Zalewski gab an, dass er sich gezwungen gefühlt hatte, die Lücke publik zu machen, da er befürchtete, dass chinesische Hacker bereits ebenfalls auf die Lücke aufmerksam geworden waren. Die Lücke ermögliche es, die Kontrolle über Computer zu übernehmen.

Jerry Bryant von Microsoft wirft Zalewski hingegen vor, dass er durch das vorzeitige Bekanntmachen der Lücke das Risiko für Hacker-Attacken erst erhöht hätte. Derzeit sei aber noch kein Fall bekannt, dass diese Lücke genutzt worden sei.

Bereits vergangenen September hatte ein anderer Google-Mitarbeiter auf eine ähnliche Lücke aufmerksam gemacht, bevor Microsoft ein entsprechendes Patch dafür bereitstellen konnte. Das Pikante dabei: Google konkurriert mit seinem Chrome-Browser direkt mit Microsofts Internet Explorer. Es stellt sich daher die Frage, inwiefern Google wirklich nur die Öffentlichkeit warnen wollte oder Microsoft eher in Bedrängnis bringen wollte?

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