Google veröffentlicht Lovefield
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Seitdem 2010 die Bemühungen das Web SQL API zu standardisieren im Sand verlaufen sind, gibt es keine Cross-Browser-Datenbank, die dem Ansatz einer relationalen Datenbank folgt.

Nun hat Google mit Lovefield eine SQL-ähnliche JavaScript-Query-Engine veröffentlicht, die auf IndexedDB aufsetzt und ihm zahlreiche neue Features spendiert.

Lovefield

Mit Lovefield möchte das Google Entwicklern eine SQL-ähnliche Syntax bieten, die sie bereits aus anderen Sprachen kennen – und so den Einstieg in die Thematik erleichtern. Dabei bietet es Features wie Joins über mehrere Tabellen, einen im Vergleich zu IndexedDB vereinfachten Schema-Upgrade-Mechanismus, vorgefertigte Select-, Insert-, Update- und Delete-Queries und einiges mehr.

Die Query-Engine Lovefield bietet darüber hinaus einen Query Optimizer, mit dem eine bestmögliche Performance erzielt werden soll:

Lovefield includes a query optimizer which will evaluate different execution plans and finally pick the most promising. We are confident that current performance will satisfy the majority of use cases (less than 50k rows) and we plan to further improve the performance for larger datasets in the near future.

Die Arbeiten an Lovefield sind jedoch bei weitem noch nicht abgeschlossen. Für die Zukunft plant das Team die Implementierung weiterer Features wie beispielsweise Observers und Data Binding, die Unterstützung von Foreign Keys und einiges mehr. Details dazu findet man in der Spezifikation, die gleichzeitig als Dokumentation dient.

Lovefield funktioniert in Chrome ab Version 37, Firefox ab Version 31 sowie im Internet Explorer ab Version 10 und steht auf GitHub zum herunterladen und experimentieren bereit.

Weitere Hintergrundinformationen bietet die offizielle Ankündigung von Demetrio Papadopoulos vom Google Chrome Team.

Aufmacherbild: love on field von Shutterstock / Urheberrecht: Taani

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