Eine Orientierungshilfe im Dschungel der Governance

Governance auf dem Prüfstand
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Der Artikel wirft einen kritischen Blick auf die aktuellen
Beiträge rund um das Thema SharePoint-Governance und
zeigt auf, was es für eine wirksame SharePoint-Governance
braucht – ohne dass man sich in der Komplexität des
Themas verstrickt.

Seitdem SharePoint in immer mehr Firmen Einzug hält, hat ein Begriff an Aufmerksamkeit gewonnen: SharePoint-Governance. Es ist kein Zufall, dass dieses Thema einen solchen Aufschwung erlebt, denn mit der breiten Nutzung von SharePoint sind gleichzeitig auch die Schwierigkeiten ins Rampenlicht gerückt, SharePoint als Plattform zu betreiben. Das hat Gartner im Jahr 2010 [1] dazu gebracht zu fragen: „Are you running SharePoint or is SharePoint running you?“. Die Erwartung ist, dass man mit der Einführung und Durchsetzung einer SharePoint-Governance diese Probleme in den Griff bekommen kann. Doch wer sich mit diesem Thema etwas genauer beschäftigt, stellt rasch einmal fest, dass die Definitionen und Vorstellungen, was genau eine SharePoint-Governance umfasst, sehr unterschiedlich sind. In vielen Fällen wird der Begriff derart breit ausgelegt, dass sich nicht die Frage stellt, was genau zu einer SharePoint-Governance gehört, sondern eher, was denn überhaupt nicht unter den Begriff von Share- Point-Governance fällt. Eine solch breite Definition scheint uns wenig zielführend zu sein und die Einführung und Durchsetzung einer wirksamen SharePoint-Governance nur unnötig zu erschweren, statt zu erleichtern.

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