Größere Sprachenvielfalt in Windows 8
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Passend zum Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar hat Microsoft bekannt gegeben, die Möglichkeit, einen Computer in der eigenen Muttersprache zu bedienen, mit Windows 8 deutlich zu verbessern.

Passend zum Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar hat Microsoft bekannt gegeben, die Möglichkeit, einen Computer in der eigenen Muttersprache zu bedienen, mit Windows 8 deutlich zu verbessern. Dabei sollen nicht nur neue Sprachen verfügbar sein, sondern man könne auch innerhalb des Systems zwischen mehreren Sprachen hin und her wechseln.

Zu den 95 in Windows 7 verfügbaren Sprachen sollen 14 neue dazu kommen, sodass man bei insgesamt 109 auswählbaren Sprachen wäre und über 4,5 Milliarden Menschen in ihrer Muttersprache erreichen könnte. Zu den neuen Sprachen zählen Punjabi (Pakistan), Sindhi (Pakistan), Uyghur (China), Weißrussisch (Weißrussland), Kinyarwanda (Ruanda), Tigrinya (Äthiopien), Tadschikisch (Tadschikistan), Wolof (Senegal), K’iche‘ (Guatemala), Schottisches Gälisch (UK), Cherokee (USA) und Valenzianisch (Spanisch). Auch die Sprachvariante Englisch für Großbritannien soll endlich eingeführt werden – ein schon längst überfälliger Schritt. Diese Systemsprache wird wohl auch in Indien, Australien, Südafrika, Neuseeland, Irland und weiteren Ländern zum Standard werden.

In der Vergangenheit ließen sich manche Sprachen durch ein Windows Update, andere durch das Microsoft Download Center bekommen. Die Unterteilung in zwei Gruppen geschah aus Microsoft-internen Gründen und war für den Nutzer nicht nachvollziehbar.

In Windows 8 hingegen installiert man eine Sprache – egal welche – in der Systemsteuerung unter dem Punkt „Language Preferences“. Über „Add a Language“ sucht man sich hier aus einer langen Liste die gewünschte Sprache aus und befördert sie durch Auswahl in die Liste der verfügbaren Sprachen. Um sie verwenden zu können, muss sie nun nur noch installiert werden.

Doch in vielen Haushalten, die sich einen Computer teilen, reicht eine einzige installierte Sprache nicht aus. Gerade in US-amerikanischen Familien mit lateinamerikanischer Abstammung ist es beispielsweise so, dass die Eltern vorwiegend Spanisch, die Kinder jedoch vorwiegend Englisch sprechen. Diesem Problem soll Windows 8 dadurch Abhilfe verschaffen, dass man schnell und einfach zwischen verschiedenen Sprachen hin und her wechseln kann. Um zu einer Sprache zu wechseln, muss sie in den Language Preferences nur als Primärsprache ausgewählt werden.

Im Rahmen des von der UNESCO eingeführten Internationalen Tages der Muttersprache möchte Microsoft nach eigenen Angaben dazu beitragen, dass jeder Windows 8 in der Sprache benutzen kann, die er am besten spricht. Nur so könne man schließlich das volle Potential des Betriebssystems ausschöpfen.

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