Große Erleichterung Auch bei Bing darf man googlen
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Sehen Sie sich einmal das unten stehende Video an. Highlight der Szene aus der US-Serie Hawaii-Five-0 ist weder die schicke Kleidung der Protagonisten noch das Kunstwerk, das sie bestaunen. Nein, es ist

Sehen Sie sich einmal das unten stehende Video an. Highlight der Szene aus der US-Serie Hawaii-Five-0 ist weder die schicke Kleidung der Protagonisten noch das Kunstwerk, das sie bestaunen. Nein, es ist der Dialog. Die Dame fragt Daniel Dae Kim nach den Kosten des Ausstellungsstückes, dieser erwidert einen verhältnismäßig hohen Preis. Als sie es nicht so recht glauben will, meint er:

You don’t believe me? Bing it.

Microsofts Product Placement an dieser Stelle könnte offensichtlicher nicht sein, benutzt doch kaum einer Bing als Verb. Wenn wir etwas nicht wissen oder nicht glauben können, googlen wir es – vollkommen egal, welche Suchmaschine wir dafür benutzen.

Nun könnte man meinen, dass dieser neu entwickelte Brauch Microsoft ein Dorn im Auge ist und man in Redmond alles daran setzt, Internetnutzer zum Bingen zu bringen. Aber dem ist nicht so. Im Interview mit Fast Company betont Adam Sohn, Manager of Influencer Marketing bei Bing, dass man die „Verbifizierung“ des Wortes Google akzeptiere und nicht zu ändern versuche:

We don’t have an explicit strategy to go chase the verbiness. We don’t have that as a goal–like we’re not spending money [on it]. We’ve never tried to verb it. I think we’re conflicted but happy if someone said ‚Google it‘ but they were going to Bing and giving us the query.

Wir dürfen also auch bei Bing googlen.

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