Gummiduft im Wohnzimmer? – Microsoft experimentierte mit Geruchs-Controllern für die Xbox One
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Diese Woche gewährte Microsoft nicht nur einen Blick auf die Day One Edition der neuen Spielkonsole Xbox One, sondern auch auf den dazugehörigen Controller. Dieser unterscheidet sich rein optisch gar

Diese Woche gewährte Microsoft nicht nur einen Blick auf die Day One Edition der neuen Spielkonsole Xbox One, sondern auch auf den dazugehörigen Controller. Dieser unterscheidet sich rein optisch gar nicht mal so sehr von dem der Xbox 360. Er ist etwas kleiner, die Sticks wurden ein wenig überarbeitet und vier neue Vibrationsmotoren sind mit dabei.

Aber es hätte auch ganz anders kommen können. Wie Zulfi Alam, Kopf der Abteilung für Xbox-Accesories im Interview mit Kotaku erzählte, habe Microsoft nämlich Prototypen getestet, die Gerüche absondern können. Die Einsatzszenarien für diese neue Technologie sind leicht vorzustellen: Nach einem gelungenen Drift riecht es gewaltig nach Gummi, während man im Wald nach Geheimnissen sucht, dringt ein frischer Tannenduft ins Wohnzimmer.

Genauso verständlich ist jedoch der Grund, weshalb es diese Idee nicht ins fertige Produkt geschafft hat: Die Gerüche waren ganz einfach zu intensiv und verbreiteten sich im ganzen Raum.

Auch die Idee, in den Controller ein Display einzubauen, wurde fallen gelassen – dieses lenke nur ab, meint Alam. Dasselbe Problem würde auftreten, wenn der Controller mit eigenen Lautsprechern versehen wäre.

Von einer Idee haben sich die Macher allerdings nicht verabschiedet: Den neuen kabellosen Controller kann man mit Hilfe eines MicroUSB-Adapters an den PC anschließen. Das bringt jedoch vorerst nicht viel, da die dazugehörige PC-optimierte Software erst 2014 auf den Markt kommen soll.

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