Handy Potter 3D-Objekte wie von Zauberhand
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Die Nutzung von 3D-Modellierungssoftware zur Gestaltung von 3D-Objekten kann durchaus beschwerlich sein, erfordert Geduld und Einarbeitung. Weniger kompliziert sieht das Ganze mit der „Handy Potter“-Software

Die Nutzung von 3D-Modellierungssoftware zur Gestaltung von 3D-Objekten kann durchaus beschwerlich sein, erfordert Geduld und Einarbeitung. Weniger kompliziert sieht das Ganze mit der „Handy Potter“-Software aus, die von Professoren der US-amerikanischen Purdue University entwickelt wurde. 3D-Gegenstände lassen sich hiermit kinderleicht per Handgeste generieren.

Das interaktive System basiert auf Microsofts Kinect-Technologie sowie auf komplexen Software-Algorithmen. Dadurch können Benutzer einzig durch natürliche Hand- und Armbewegungen virtuell dreidimensionale Figuren erzeugen. Die Kinect-Kamera erfasst die Körperbewegungen, das Modellierungs-Tool wandelt diese dann gemäß ihrer Ausrichtung und Geschwindigkeit in 3D-Bilder um.

Aktuell können mit Handy Potter nur schlichte Gegenstände wie Lampen oder Töpfe kreiert werden, in Zukunft könnte die Software jedoch auch etwa bei Architekten, Ingenieuren oder Spieledesignern Anwendung finden. Laut Mitentwickler Karthik Ramani könnte die Software einen demokratisierenden Effekt auf die Welt des Designs haben:

Man muss weder Ingenieur noch Töpfer sein, um Handy Potter zu nutzen. Man kann sich vollkommen auf die Design-Idee konzentrieren ohne sich mit der korrekten Nutzung eines Tools herumzuplagen.

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