Höhere Produktivität durch weniger Arbeit?
Kommentare
Was in den Ohren mancher Arbeitgeber wie Häresie klingen dürfte, ist „dank“ den immer häufiger auftretenden Fällen von Burnout und Co. jedoch...

Was in den Ohren mancher Arbeitgeber wie Häresie klingen dürfte, ist „dank“ den immer häufiger auftretenden Fällen von Burnout und Co. jedoch längst im öffentlichen Bewusstsein angekommen: Manchmal ist weniger mehr! Nichtsdestotrotz kann es nicht schaden, insbesondere Softwareentwickler mit ihren mitunter gnadenlosen Deadlines immer wieder darauf hinzuweisen, etwas mehr auf sich acht zu geben. Zunächst einmal sind die Gründe dafür, selbst bei hohem Arbeitsaufkommen einen Gang zurückzuschalten, durchaus plausibel: Viel Arbeit ermüdet naturgemäß, was wiederum die Produktivität einschränkt. Des Weiteren leidet in der Regel als erstes das Privatleben unter der Arbeitsbelastung, was den sowieso bestehenden Stress weiter erhöht. Ein klassischer Teufelskreis also. Dabei gibt es einfache und effektive Mittel und Wege, um dem entgegenzuwirken; eine kurze und knackige Checkliste dazu findet sich in einem aktuellen Post auf dem Blog Left On The Web: Regelmäßige Pausen einlegen Eigentlich offensichtlich, wird – wenn man ehrlich ist – jedoch selten genug in die Tat umgesetzt. Regelmäßig einen Tag frei nehmen Abgesehen von den Wochenenden kann es hilfreich sein, auch einmal unter der Woche einen Tag Urlaub zu nehmen. Das Haus verlassen Dieser Punkt scheint das Klischee vom stubenhockenden Technikfreak aufzugreifen; es ist jedoch durchaus was dran: Die eigenen vier Wände können einen bisweilen zu sehr an die zu erledigende Arbeit erinnern, weshalb es Sinn macht, einfach mal raus zu gehen, z.B. ins Café. Urlaub machen Wenn das bisherige nicht geholfen hat, könnte ein etwas längerer Tapetenwechsel angebracht sein. Ob Kurztrip oder ausgedehnter Sommerurlaub – Urlaub tut not! Ab und zu im Home-Office arbeiten Die Atmosphäre in Büros kann stressreiche Phasen noch aufreibender machen. Wenn es der Arbeitgeber gestattet kann es deshalb sinnvoll sein, einfach mal ein paar Tage von zu Hause aus zu arbeiten.

„Spaßige Arbeit“ erledigen Ab und zu bietet es sich an, den normalen Arbeitsablauf zu unterbrechen um an etwas anderem, „spaßigerem“, zu arbeiten, sei es ein Brainstorming mit Kollegen oder die Recherche zu neuen Technologien. Wer sich diese Punkte immer wieder ins Gedächtnis ruft – und dann auch in die Tat umsetzt – dürfte gute Chancen haben, dem Stress einen entscheidenden Schlag zu versetzen und seine Produktivität zu erhalten!

Aufmacherbild: Shot of a live crowd at a concert von Shutterstock / Urheberrecht: KR MEDIA Productions

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -