Hinter Hoodie steht nun ein eigenes Unternehmen. Sonst ändert sich wenig.

Hoodies in der Nachbarschaft
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Was vor einem Jahr als Idee in den Köpfen aller am Hoodie-Projekt beteiligten begann, wurde nach einem halben Jahr harter Kampf gegen die deutsche Bürokratie endlich Realität: The Neighbourhoodie Software GmbH ist geboren. Wem das zu umständlich ist – so wie uns zum Beispiel – der ist herzlich eingeladen, von den „Neighbourhoodies“ zu sprechen. Was das alles für das Projekt bedeutet? Ein FAQ gibt Auskunft.

In Zeiten, in denen Open Source nicht nur im positiven Sinn durch die Medien geistert, hat das Team hinter dem Open-Source-Offline-First-Projekt Hoodie einen großen Schritt gewagt und eine GmbH gegründet. Auch wenn wir neulich in einem Interview mit Kris Köhntopp gelernt haben, dass es egal ist, in welcher Form sich ein Open-Source-Projekt organisiert, ist das durchaus ein interessanter Move.

Open Source, oder was?

Am Open-Source-Gedanken hinter Hoodie ändert sich nichts:

We want Hoodie to grow and to live long and prosper. And we want it to become bigger than us, its core committers, one day. There’s one thing that we’ll take care for a lot: Hoodie is and always will be free. It will remain the Open Source project it is now. In order to ensure at least some financial independence, and that the Open Source project doesn’t have to worry about money, we have created the company to support it.

Auf den ersten Blick wird sich erst mal nichts an dem Projekt ändern: die Arbeiten an Hoodie sollen fortgesetzt werden und auch die Sponsorings an Hoodie sollen weiter ohne Abschnitte in das Projekt fließen. In ferner Zukunft jedoch wolle man genug Einnahmen erzielen, um den an den Neighbourhoodies beteiligten die Möglichkeit zu bieten, an dem Open-Source-Projekt zu arbeiten und dabei finanziell abgesichert zu sein. In noch fernerer Zukunft übrigens, so der Traum, könne man sich durchaus vorstellen, das Unternehmen in eine Non-Profit-Organisation umzuwandeln. Bis es jedoch so weit sei, müsse man sich erst einmal um viele andere Dinge kümmern.

Die Neighbourhoodies bestehen übrigens aus den fünf Gründungsmitgliedern Lena Reinhard, Alex Feyerke, Jan Lehnardt, Gregor Martynus und Caolan McMahon. Hinzu gesellt sich mit Ola Gasidlo eine in der Community nicht unbekannte Entwicklerin als erste, offizielle Angestellte des noch jungen Unternehmens.

Jetzt heißt es, dem Team viel Glück für die Zukunft zu wünschen. Auf ein paar spannende Projekte!

Aufmacherbild: A perfect neighborhood von Shutterstock / Urheberrecht: karamysh

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