IE10 zeigt Chrome die lange Nase
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Das war ein Auftakt mit Muse: Auf der Mix11 hat Dean Hachamovitch – seines Zeichens Windows Internet Explorer Corporate Vice President – mit der ersten Preview des Internet Explorer 10 ein

Das war ein Auftakt mit Muse: Auf der Mix11 hat Dean Hachamovitch – seines Zeichens Windows Internet Explorer Corporate Vice President – mit der ersten Preview des Internet Explorer 10 ein wahres Bashe-Googles-Chrome-Feuerwerk abgefeuert. Abgesehen davon, dass wir uns fragen, wie er diesen Titel auf einer Visitenkarte unterbringt; was hat der IE10 außer dem guten Willen, alles besser machen zu wolle, letzten Endes zu bieten?

Neben den üblichen Marketing-Versprechen wie besserer Performance (klar), bessere Unterstützung der Standards (na ja, der IE9 war schon mal ein Anfang) und einem Halleluja auf Webentwickler waren der eigentliche Informationsgehalt eher nüchtern.

Der IE10 sei keine Neuerfindung des Browser – das war schliesslich das Ziel des IE9 – vielmehr müsse man den neuesten Spross aus dem Hause Microsoft als Weiterentwicklung in all den Bereichen betrachten, die den IE9 groß gemacht haben. Namentlich wären das die Hardwarebeschleunigung und der Ausbau des Supports für CSS3 und HTML5.

Um das zu unterstreichen wurde auf der Bühne der IE10, an dem die Entwickler angeblich erst seit drei Wochen sitzen, gegen Googles Chrome gestellt. Etwaige Untertöne bei der Präsentation kann man sich denken. Die ersten Fakten sind jedoch schon mal vielversprechend: Gradients, Transitions, 3D-Transforms, Multi-Column Flexbox-Layout – all das wird im blauen e endlich unterstützt. Besser spät als nie.

Gut, wir wollen nicht unfair sein: Die letzte Version des Internet Explorer konnte sich durchaus sehen lassen. Die Geschwindigkeit war gut, der Support neuester Techologien zumindest weiter fortgeschritten als bei den Vorgängern. Es scheint, als habe man in Microsofts Browser-Abteilung den Positivtrend der letzten Jahre aufnehmen können und arbeite nun unter Hochdruck daran, nicht nur aufzuschliessen, sondern der Konkurrenz ein wenig Angst einzujagen.

Unser Dank gilt Chris Heilmann, der das Video konvertiert hat!

Natürlich steht die Preview bereits im Internet Explorer Test Drive zum Download bereit. In Zukunft wird man, wie beim Vorgänger auch, alle zwei bis drei Monate mit einer neuer Preview rechnen können.

Ob der IE10 was kann … wir wissen es noch nicht. Das PHP Magazin ist wie üblich als erstes im Haus – und arbeitet mit einem Mac. Wir werden jedoch einen Kollegen zwingen, die Preview zu installieren und Bericht zu erstatten. Bis dahin gilt: Sie haben bereits Erfahrungen sammeln können? Dann freuen wir uns über Feedback!

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