Integration statt Brückenbau (Teil 2)
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Ein Projektwiki ist die Wissensdatenbank eines Projekts. Hier kann unbürokratisch Wissen von Entwicklern, Benutzern, Testern und Projektmanagern bereitgestellt werden. Hier werden auch Reports abgelegt.

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Ein Projektwiki ist die Wissensdatenbank eines Projekts. Hier kann unbürokratisch Wissen von Entwicklern, Benutzern, Testern und Projektmanagern bereitgestellt werden. Hier werden auch Reports abgelegt. Es ist eine lebendige Dokumentation eines Projekts. Wenn die Seiten in einem Wiki als Gemeinschaftsarbeit betrieben werden, dann wird daraus eher ein Biotop, das sich selbst reguliert, als ein Verwaltungstool. Informationen werden nur bei Bedarf eingestellt und nicht auf Vorrat produziert. Ein gut geführtes Wiki hat wertvollere Informationen für ein Team zu bieten als die beste Hochglanzdokumentation. Natürlich setzt das Disziplin und Verantwortungsbereitschaft im Team voraus.

Dokumentenmanagement

Ein integriertes Dokumentenmanagement steht für den Austausch von Dokumenten zur Verfügung. Das sind z. B. downloadbare Pakete oder Dokumentationen.

Fehlermeldungssysteme (Bug Tracker)

Bug-, Anforderungs- und Änderungs-Tracker sind Teil eines jeden Softwareentwicklungsprozesses. Sie verfolgen die Listen mit den Aufgaben und Arbeitsschritten eines Projekts. Bug Tracker erlauben eine direkte Fehlerrückmeldung der Benutzer an das Entwicklerteam. Hier kann auch nachvollzogen werden, in welcher Sourcecode-Datei ein Bug oder eine Anforderung realisiert und implementiert wurde.

Sourcecode Configuration Management

Ein Sourcecode-Archiv, das nahtlos in eine Collaboration-Plattform integriert ist, hat sowohl den Bezug zu Releases, Meilensteinen als auch zu konkreten Build-Versionen. So ist zu jedem Zeitpunkt die Nachvollziehbarkeit jeder veröffentlichten Release gegeben. Nur eine bestimmte Konfiguration aus Versionen eines Sourcecodes, Bibliotheken und anderen Artefakten erzeugt eine lauffähige Version.

Versionsreleases und Build-Management

Kontinuierliche Integration aller hinzukommenden Features kann nur einfach und automatisch erfolgen, wenn die Builds automatisch täglich erstellt werden und mit automatischen Tests ablaufen. Eine Collaboration-Plattform steuert diesen Prozess, liefert alle Artefakte und speichert das Ergebnis.

Metriken

Metriken geben einen Einblick in den Projektstand und -fortschritt. Wenn ein gleich bleibendes Tempo in der Entwicklung angestrebt ist, dann muss das auch messbar sein. Das ist nur möglich, wenn alle Daten digital vorliegen. Integrierte Plattformen sind die beste Voraussetzung für solche Metriken.

Uta Kapp arbeitet als freiberufliche IT-Beraterin und systemischer Coach. Mit einer Kombination aus Fachberatung und Prozessberatung für Softwareprojekte, hilft sie Entwicklungsteams bei der Bewältigung der ständig steigenden Komplexität. Hier kommen die agile Softwareentwicklungsmethode Scrum und Organisationsaufstellungen zum Einsatz. Der Einsatz von Collaboration-Plattformen ist ein weiterer Schwerpunkt.

Jean Pierre Berchez ist Geschäftsführer der HLMC Events GmbH und beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit den Themen Projektmanagement, Software-Engineering und objektorientierte Softwareentwicklung. In den letzten Jahren liegt sein Interesse insbesondere auf den Themengebieten agile Entwicklung mit dem Schwerpunkt Scrum sowie Collaborative Software Development. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer ist Jean Pierre Berchez auch als Lehrbeauftragter an den BAs Stuttgart und Heidenheim sowie an der Hochschule Liechtenstein tätig.

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