Microsoft verbessert seine End-to-End IoT-Plattform

Azure IoT Hub offiziell verfügbar
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Microsofts Azure IoT Hub – ein cloudbasierter Service für das Management und die Kommunikation von bzw. zwischen IoT-Devices – ist seinem Beta-Status entwachsen. Ab dem 4. Februar soll der IoT Hub allgemein verfügbar sein.

Beim Azure IoT Hub handelt es sich um einen zentralen Bestandteil der Azure IoT Suite. Die cloudbasierte IoT Suite bietet eine vorkonfigurierte, voll funktionale Lösung, die es ermöglichen soll, IoT-Projekte innerhalb von Minuten zu erstellen. Sie übernimmt das Deployen und Orchestrieren von verschiedenen Services. Der Azure IoT Hub hingegen konzentriert sich auf die Bereitstellung, das Managen und Erfassen von Daten von Millionen von IoT-Devices. Auf diese Weise können sich Unternehmen ganz auf Hardware und Software konzentrieren, ohne sich Gedanken um die Verwaltung von Geräten machen zu müssen.

Azure IoT Hub steht zur Verfügung

Microsoft hat jetzt im IoT-Blog die allgemeine Verfügbarkeit von Azure IoT Hub angekündigt, der Service kann ab heute genutzt werden. Der Hub dient hauptsächlich als Backend, das embedded Devices mit Anweisungen versorgt. Zudem verarbeitet er die Daten, die die Geräte sammeln, um mit dem Hub verbundene Applikationen zu versorgen. Über offene Protokolle wie MQTT und HTTPS findet eine Zwei-Wege-Kommunikation – vom Device zur Cloud und von der Cloud zum Device – statt.

IoT Hub is the bridge between customers’ devices and their solutions in the cloud, allowing them to store, analyze and act on that data in real time.

Der Azure IoT Hub kann sich darüber hinaus mit Microsofts anderen Cloud-Diensten verbinden – so haben Entwickler die Möglichkeit, beispielsweise auf Azure Machine Learning zurückzugreifen. Den Preis für die Nutzung des Azure IoT Hub legt Microsoft anhand der Anzahl der gesendeten Nachrichten fest: In der kostenlosen Preisstufe sind 8.000 Nachrichten pro Tag mit einer Größe von je 0,5 KB möglich, während in Stufe S1 und S2 eine Größe von 4 KB bei einem Sendevolumen von 400.000 respektive 6.000.000 Nachrichten erlaubt sind. Dafür zahlt man dann aber ab dem 1. April 2016 auch 42,17 Euro bzw. 421,65 Euro pro Monat.

Microsoft Azure Certified for IoT

Mit dem Launch der Azure IoT Suite hat Microsoft auch das Programm „Microsoft Azure Certified for IoT“ gestartet, um sicherzugehen, dass die IoT-Lösungen der großen Player mit dem eigenen Service kompatibel sind. Microsoft möchte auf diese Weise IoT-Deployments beschleunigen. Zu den Partnern gehören unter anderem Intel, Dell, Raspberry Pi und seeed.

Ausführliche Informationen zum offiziellen Release des Azure IoT Hub finden sich im oben genannten Blogpost sowie auf der Produktwebsite. Dort stehen auch Code-Samples als Anregung zur Verfügung.

 

Aufmacherbild: clouds in the blue sky von Shutterstock / Urheberrecht: Pakhnyushchy

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