Eine Technologie sagt mehr als tausend Zahlen

Entwickler Magazin Spezial: Internet of Things – ab heute im Handel
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Internet of Things – kurz, IoT – ist das Buzzword der Stunde. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass sich Apple, Google und Co. ein weiteres ambitioniertes IoT-Start-up à la Nest Labs einverleiben.

Dabei ist die Idee, Objekte über Internettechnologien miteinander zu vernetzen, alles andere als neu: Bereits Anfang der Achtziger schlossen Programmierer an der Carnegie Mellon University einen Getränkeautomaten ans Internet an, um dessen Füllstand abzufragen. Und bereits 1999 prägte der Technologievordenker Kevin Ashton den Begriff „Internet of Things“ in einer Präsentation über ein RFID-System.

Doch erst in der jüngeren Vergangenheit hat das Internet der Dinge so richtig Fahrt aufgenommen. In rasendem Tempo wird die Welt um uns herum immer intelligenter und interaktiver. Immer mehr Alltagsgeräte sind ans Internet angeschlossen und miteinander vernetzt – vom Smart Home mit vernetzten Haushaltsgeräten über Connected Cars bis hin zu programmierbarem Spielzeug. So ermöglicht das Internet of Things auf faszinierende Weise eine Verbindung von digitaler und realer Welt.

Welche konkreten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen das IoT in Zukunft haben wird, kann niemand mit Sicherheit voraussagen. Trotzdem befeuern uns Marktforscher in regelmäßigen Abständen mit imposanten Zahlen. So prognostizieren die Analysten von Juniper Research 400 Millionen eingebettete Geräte bis 2017 und prophezeien ferner, dass die Umsätze im Smart-Home-Sektor bis 2018 auf 71 Milliarden Dollar steigen werden. Bis 2020 soll schließlich die Zahl der vernetzten Geräte weltweit auf über 50 Milliarden angewachsen sein.

Wer hinter solch bombastischen Voraussagen vor allem schnöde Marketingabsichten vermutet, liegt nicht immer falsch. Viele Unternehmen wollen auf diesen rasenden Zug aufspringen und unter dem Label „IoT“ Produkte und Dienstleistungen verkaufen, die sie eigentlich schon länger im Angebot haben. Ganz ähnlich wurde vor einigen Jahren mit dem Begriff „Cloud“ verfahren.

Deshalb ist es wichtig, die wahre Bedeutung hinter dem Begriff Internet of Things zu verstehen. Und die erfasst man nur, wenn man sich mit den Technologien beschäftigt, die den Weg für Smart Homes, Connected Cars, Industrie 4.0 usw. bereiten. Eine Technologie sagt mehr als tausend Zahlen.

Das Revolutionäre am IoT ist die Art und Weise, wie es Informationen und Daten von den verschiedensten Geräten und Systemen zusammenführt. Gepaart mit dem kontinuierlich steigenden Leistungsvermögen von Big-Data-Analysen wird das IoT in den nächsten Jahren außergewöhnliche Auswirkungen auf unsere IT- und Consumer-Technologien haben.

Damit Sie die vielfältigen Facetten des Internet of Things besser verstehen, hat die Redaktion des Entwickler Magazins eine Internet of Things Spezialausgabe zusammengestellt. Die darin enthaltenen Artikel und Tutorials zeigen einen Querschnitt durch das aktuelle IoT-Universum. Dabei reicht das Themenspektrum von Firmenstrategien über verschiedene Softwareplattformen bis hin zu privaten Entwicklerprojekten, die sich mithilfe günstiger Hardware leicht nachbauen lassen.

Ab heute finden Sie die 116 Seiten starke Sonderausgabe am Kiosk Ihres Vertrauens – oder Sie bestellen Ihr persönliches Exemplar über unseren Magazin-Shop.

Entwickler Magazin Spezial Internet of ThingsDas Entwickler Magazin Spezial: Internet of Things ist ab heute im Handel erhältlich (Bildquelle: © Software & Support Media).

In der Sonderausgabe erwarten Sie unter anderem folgende Artikel und Tutorials:

SMART HOME:

Welten verbinden
Einführung in die Heimautomatisierung mit openHAB
von Thomas Eichstädt-Engelen und Kai Kreuzer
IoT mit Tinkerforge
Der Baukasten für große Kinder
von Sven Ruppert
ENTERPRISE:
„Das größte Hindernis ist die Angst der Unternehmen vor dem Wettbewerb.“
Interview mit Dr. Bettina Horster
Neue Ansätze für Tracing
Trace-basiertes Debugging von Multi-Core-Systemen
von Ronald Strebelow
Zurück zum Ursprung von OSGi
OSGi für eingebettete Systeme
von Dr. Jan S. Rellermeyer
„Hardwarebasierte IoT-Geschäftsmodelle werden langfristig nicht funktionieren.“
Interview mit Dr. Stefan Ried
KONNEKTIVITÄT: 
Kuck mal, wer da spricht!
M2M-Kommunikation mit MQTT
von Dominik Obermaier und Christian Götz
PLATTFORMEN: 
Android als Schaltzentrale des IoT?
Das mobile Betriebssystem als Schnittstelle zum Internet der Dinge
von Dominik Helleberg
Hin und zurück
Projekte mit der Java SE Remote Platform und NetBeans 8 auf dem Raspberry Pi
von Jens Deters
Fiktion wird Realität
Ein Auto, ausgestattet mit Microsoft-Technologien
von Wolfgang Unger
SECURITY:
Internet of (In)Security?
Risiken und Gefahrenpotenziale in der Heimautomation
von Carsten Eilers
3-D-DRUCK:
3-D-Druck in der Praxis
Von der Idee zum fertigen Teil
von Holger Prang
HARDWARE: 
Arduino und das Internet der Dinge
Plattform für Entwickler im M2M-Bereich
von Kay Glahn
Elefantenbaby
Wie man ein Personal Hadoop-Cluster mit Cubieboards aufbaut
von Roman Wartala
Ran an den Knochen!
Java Embedded auf dem BeagleBone
von Matthias Wenzl und Sigrid Schefer-Wenzl
KINDERLEICHT:
It’s NAO Time!
Programmierung des humanoiden Spitzenroboters mit Choregraphe, Python und Java
von Bernhard Löwenstein
Eclipse für Kids
Arduino Designer: eine Eclipse-basierte Plattform für programmierenden Nachwuchs
von Mélanie Bats
Ein Baukasten für das Internet der Dinge
Node-RED: Visueller Editor ermöglicht einfachen Einstieg
von Christian Götz

 

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