Außerdem: Android Things Developer Preview 4

Inside IoT: Google Cloud IoT Core, Arduino Cinque & UX-Design-Tipps fürs IoT
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Die Highlights aus dem IoT-Universum: Google Cloud IoT Core | Android Things Developer Preview 4 | Arduino Cinque | UX-Design für das Internet of Things.

Auch in dieser Woche gibt es wieder spannende Entwicklungen im Internet of Things zu beobachten. Die wichtigsten News und Stories sind hier zusammengefasst.

Google Cloud IoT Core vorgestellt

Im Rahmen der Google I/O wurde ein neuer, vollständig verwalteter Google Cloud Platform (GCP) Service namens Google Cloud IoT Core vorgestellt. Cloud IoT Core erleichtert es durch die Integration mit Googles Datenanalyse-Diensten, global verteilte Geräte sicher an GCP anzubinden, sie zentral zu verwalten und komplexe Anwendungen zu erstellen. Darüber hinaus werden Datenerfassungs-, Skalierbarkeits-, Verfügbarkeits- und Leistungsanforderungen automatisch im GCP-Stil verwaltet. Als Teil einer breiteren Google-Cloud-IoT-Lösung bietet Cloud IoT Core Zugriff auf neue operative Einsichten, auf die Unternehmen in Echtzeit reagieren können.

Google IoT Core als Schnittstelle zwischen IoT-Endgeräten und Backend-Diensten der Google Cloud

Cloud IoT Core befindet sich aktuell im privaten Beta-Stadium. Ausführliche Informationen zum neuen Dienst finden sich im zugehörigen Blogpost.

Android Things Developer Preview 4

Google hat die Developer Preview 4 für Android Things veröffentlicht. Das Main-Feature dieses Builds ist das Google Assistant SDK, das mit Unterstützung für das Raspberry-Pi-basierte Voice Kit kommt. Es gibt auch neue Hardware-Unterstützung für die NXP i.MX7D, die eine höhere Leistung als die i.MX6UL unterstützt, während immer noch ein Low-Power System-on-Module-(SoM)-Design genutzt wird.

Zudem findet sich Support für neue Treiber und der Inter-IC Sound Bus wurde dem Peripheral I/O API hinzugefügt, mit dem User Audio-Treiber schreiben können. Zudem veröffentlicht Google auch ein Hardware-Sample, den Edison Candle. Das ist das erste in einer Reihe von Production-Samples, die das neue Betriebssystem zusammen mit der Hardware präsentieren. Mehr Infos finden sich in den Release Notes und im Android-Developers-Blog.

Edison Candle

Arduino & SiFive stellen Arduino Cinque vor

SiFive hat im Rahmen der Maker Faire Bay Area 2017 den ersten RISC-V-basierten Arduino angekündigt. Der treffend benannte Arduino Cinque basiert auf SiFives Freedom E310 SoC, das bei 320MHz Taktfrequenz arbeitet. Zusammen mit FE310 bietet Cinque auch Unterstützung für 2,4 GHz WiFi und Bluetooth über die Einbeziehung eines ESP32-Chips von Espressif. Zudem gibt es einen STM32F103 von STMicroelectronics, der das Board mit USB-auf-UART-Übersetzung ausstattet, und 4 MB Flashspeicher. Ab wann und zu welchem Preis das Board verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.

Using an open-source chip built on top of RISC-V is the natural evolution of open-source hardware, and the Arduino Cinque has the ability to put powerful SiFive silicon into the hands of makers around the world.

UX-Design für das Internet of Things

Außerhalb der Bildschirmgrenzen zu denken, kann für einen beängstigend oder befreiend sein. Das IoT bietet spannende, neue Grenzen, die weit über das Abwägen von Vor-und Nachteilen eines Hamburger-Menü-Symbols gehen. Das Internet of Things ist eine dreidimensionale Welt mit neuen Problemen und Lösungen, die an jeder Ecke warten. Um den Einstieg zu erleichtern, hat Jared Porcenaluk die wichtigsten fünf UX-Design-Entscheidungen fürs IoT zusammengestellt.

  1. Enhance the Experience: Führt eine Verbindung eines Gegenstands mit dem Internet nicht zu einer besseren User Experience, sollte man es also sein lassen.
  2. Works Locally: Da niemand überall über eine Internetverbindung verfügt, sollten Produkte in erster Linie so entwickelt werden, dass sie sich offline nutzen lassen
  3. Upgradeable: Damit Nutzer nicht auf veralteten und unsicheren Produkten sitzen bleiben, müssen diese stetig mit Updates und umfassendem Support versorgt werden
  4. Extendable: Wann immer es möglich und sicher ist, sollten Nutzer Produkte selbst verbinden, steuern und verwalten können (denkt an APIs!)
  5. Secure: Auch Security ist Teil des UX-Designs – auch wenn niemand von einem UX-Designer erwartet, dass er die neuesten Sicherheitsfeatures implementiert

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