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HiveMQ 4.5 wurde veröffentlicht: Long-Term-Support & verbesserte Performance
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Im IoT-Umfeld ist HiveMQ mittlerweile sehr beliebt und als einer der Branchenführer in Sachen zuverlässiger, skalierbarer und sicherer IoT-Implementierungen bekannt. Mit Version 4.5 erschien jüngst das aktuelle Long-Term-Support-Release. Die Highlights umfassen eine erneute Verbesserung der Performance und den neuen Kafka-zu-MQTT-Transformer.

HiveMQ 4.5 ist, wie eingangs erwähnt, ein Long-Term-Support-Release. Dieses wird bis Januar 2023 unterstützt. Normalerweise ist die Standard-Support-Richtlinie für Minor-Releases auf ein Jahr ab dem Release-Datum beschränkt. In dieser Zeit gibt es Maintainance Releases.

Da einige Kunden des Projektes längere Upgrade-Zyklen benötigen, stellt man Seitens HiveMQ nun das Langzeit-Support-Release zur Verfügung, das Maintainance und Support für zwei Jahre bietet. Optional können Kunden ab sofort sogar auf drei Jahre verlängern.

HiveMQ 4.5 – das ist drin

Performance

Insbesondere User mit großen Deployments werden sich freuen: Gerade in diesem Bereich soll die Performance deutlich verbessert worden sein – von bis zu 50 Prozent ist die Rede. Bei Shared Subscriptions mit einer großen Anzahl Subscribern und Nachrichten soll die Performance sogar verdoppelt worden sein. Auch große Nachrichten wurden verbessert: Um den Faktor acht wurde der Speicherbedarf bei manchen Szenarien verringert.

Kafka 2 MQTT

Neu ist auch der Kafka-zu-MQTT-Transformer, der nun in der HiveMQ Kafka Extension bzw. deren Customization SDK enthalten ist, das bereits Teil von HiveMQ 4.4 war. Damit können Nachrichten, die von einem Kafka Cluster gelesen werden mit Daten angereichert, Payloads vollständig modifiziert und Systeme von Drittanbietern in den Modifikationsprozess integriert werden. Die neuen Funktionen ermöglichen Anwendungsfälle, die eine einzelne Kafka-Nachricht konsumieren und dann die Kafka-Nachricht an mehrere MQTT-Clients zu mehreren Themen mit potenziell unterschiedlichen Nutzdaten oder anderen Metadaten senden müssen.

REST

Standardmäßig bietet HiveMQ ein umfangreiches SDK, mit dem praktisch jeder Aspekt des Brokerverhaltens geändert werden kann. Das heißt die User können anhand einfachen Java-Codes benutzerdefinierte Logik zum Ändern von MQTT-Nachrichten sowie programmatische Integrationen in praktisch jedes System von Drittanbietern erstellen. HiveMQ 4.5 bietet jetzt zudem einen REST-Service für das Enterprise SDK, der die Erstellung von HTTP-APIs für den Zugriff auf das Enterprise SDK ermöglicht. Diese APIs sollen zudem ganz einfach in das bereits existierende HiveMQ REST API integriert werden können.

Metriken für die DNS-Erweiterung

Die DNS Extension hilft Usern dabei, auf Kubernetesumgebungen einen HiveMQ Cluster automatisch zu skalieren. Sie wird unter anderem auch vom HiveMQ Kubernetes Operator verwendet und kann von Usern genutzt werden, um ihr Deployment manuell zu verwalten. Die neue Version des HiveMQ Kubernetes Operators enthält eine aktualisierte DNS-Erweiterung mit zusätzlichen Metriken, mit denen Benutzer beobachten können, ob DNS-Anforderungen erfolgreich oder nicht erfolgreich waren. Auch die Anzahl der in der DNS-Auflösung gefundenen Cluster-Members ist so auf einen Blick einsehbar. Diese Informationen sind nützlich, um zu überwachen, ob bei Kubernetes DNS-Probleme auftreten, die sich auf den HiveMQ Cluster auswirken.

Weitere Informationen zur aktuellen Version finden Interessiert auf dem Blog von HiveMQ.

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