Außerdem: Google-Car-Unfall auf Video

Inside IoT: Industrie 4.0, Augmented Reality & vernetzte Tauben
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Die Highlights aus dem IoT-Universum. Heute haben wir unter anderem News aus der Industrie 4.0 sowie zu HoloLens & Oculus Rift für euch, zudem erklären wir, wie man AR-Apps mit Meta 2 entwickelt. Außerdem gibt’s den Google-Car-Unfall auf Video, Nest für Android Wear bringt neue Features und in London überwachen vernetzte Tauben die Luftqualität.

Auch in dieser Woche gibt es wieder spannende Entwicklungen im Internet of Things zu beobachten. Die wichtigsten News und Stories sind hier zusammengefasst.

News aus der Industrie 4.0

Bosch bietet mit der Bosch IoT Suite eine Plattform zur Vernetzung von Objekten an. Der PaaS-Dienst liefert eine Infrastruktur und eine Palette an Werkzeugen, mit denen Nutzer schnell IoT-Projekte umsetzen können sollen. Als erster Use Case dient ein smartes und vernetztes Spargelfeld: Sensoren auf den Feldern melden Landwirten etwa Temperatur und Bodenfeuchtigkeit. Weitere Informationen zum Preismodell und zum Umfang der IoT Suite finden sich in der Pressemitteilung sowie auf der Produktwebsite.

Auch thyssenkrupp weiß um die Vorteile von M2M-Services: In der Aufzugssparte thyssenkrupp Elevators greift das Unternehmen auf die M2M-Technologie von Vodafone zurück und integriert diese in die präventive Service- und Wartungslösung MAX. Diese basiert auf Microsoft Azure: Informationen über den aktuellen technischen Zustand der Aufzüge werden in die Cloud gesendet und ausgewertet. So erhalten Techniker in Echtzeit einen Überblick und können Aufzüge proaktiv – vor einem Ausfall – warten.

Neues zu HoloLens & Oculus Rift

Das Developer Kit für Microsofts HoloLens kommt Ende des Monats in die Stores – deshalb ist das Unternehmen auch fleißig damit beschäftigt, neue Apps und Erlebniswelten für das Augmented-Reality-Headset vorzustellen. Die neueste Entwicklung heißt Actiongram. Dabei handelt es sich um einen AR-Movie-Maker, mit dem User Videos von Personen drehen können, die gerade mit Hologrammen interagieren.

Auch die Entwickler hinter Oculus sind nicht untätig: Der Rollout für Oculus Rift findet am 28. März statt – zeitgleich werden 30 VR-Spiele in den Store kommen. Im Lauf des Jahres sollen 100 weitere Games erscheinen. Infos zu den erhältlichen Spielen gibt’s im Oculus-Blog.

AR-Apps mit Meta 2 entwickeln

In der letzten Ausgabe haben wir euch das Meta 2 Development Kit vorgestellt, mit dem Augmented Reality im eigenen Zuhause kein Fremdwort mehr ist. Nachdem die ersten AR-Apps nun entwickelt sind, ist es an der Zeit, sich Gedanken über den weiteren Weg zu machen: Wie bekommt man die App in ein fertiges, ausführbares Dateiformat? Und wie lässt sie sich mit anderen Meta-Entwicklern teilen und ans Meta Dev Center übermitteln? Patrick Catanzariti gibt in einem Blogpost zu genau diesen Punkten hilfreiche Tipps und Tricks.

Google-Car-Unfall auf Video

Erinnert ihr euch noch an den Crash von Googles selbstfahrendem Auto mit einem Bus? Jetzt ist ein Video aufgetaucht, das den Unfallhergang dokumentiert. Glücklicherweise waren beide Fahrzeuge nur mit geringer Geschwindigkeit unterwegs, sodass außer einem Blechschaden nichts passierte.

Nest für Android Wear mit neuen Features

Mit Nest assoziiert wohl jeder direkt ein smartes Thermostat. Das Unternehmen hat viele nützliche Gadgets auf dem Markt, die das Smart Home noch behaglicher machen sollen. Die ganzen Devices per App mit dem Smartphone zu steuern, ist oftmals aber unpraktisch. Deswegen gibt es die Nest-App auch für Android Wear, die direkt am Handgelenk über Notifications den aktuellen Stand des Heims mitteilt. Ab sofort lässt sich aber auch beispielsweise die Temperatur über die Smartwatch regeln.

Vernetzte Tauben überwachen Luftverschmutzung

Über drohnenjagende Adler haben wir bereits berichtet, jetzt sollen sich Tauben als nützlich im Internet of Things erweisen: In London wird die Pigeon Air Patrol eingesetzt, um Stickstoffdioxide in der Luft aufzuspüren. Diese Stoffe sind hauptverantwortlich für Londons Luftverschmutzung; jedes Jahr sterben rund 9.500 Menschen an ihren Folgen. Ab sofort machen zehn speziell geschulte Tauben den Himmel unsicher: Ausgestattet mit 25-Gramm-Sensoren messen sie die Luftqualität und twittern diese direkt.


 

Aufmacherbild: Birds flying in the sky (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Guschenkova

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