Außerdem: Chancen für Mobile Payment in Deutschland und Zukunfsszenarien für selbstfahrende Autos

Inside IoT: Android Wear für iOS, kostenlose Dash-Buttons & Big Beacons
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Die Highlights aus dem IoT-Universum. Heute unter anderem mit Android Wear für iPhones, (fast) kostenlosen Amazon Dash-Buttons und Big Beacons. Außerdem bestehen in Deutschland enorme Wachstumschancen für Mobile Payment und wir zeigen euch das Konzept einer Kreuzung, die von autonomen Fahrzeugen befahren wird.

Auch heute gibt es wieder spannende Entwicklungen im Internet of Things zu beobachten. Die wichtigsten News und Stories sind hier zusammengefasst.

Android Wear läuft nun auch auf iPhones

Wie Google bekannt gegeben hat, ist die Android-Wear-App nun auch fürs iPhone erhätlich. Um die Applikation nutzen zu können, benötigt man mindestens iOS 8.2, das ab dem iPhone 5 verfügbar ist. Über eine Bluetooth-Kopplung sollen sich dann genau wie bei Android-Smartphones Push-Benachrichtigungen auf dem Display der Smartwatch anzeigen lassen. Auch Fitness-Ziele und Suchfunktionen wie „Ok Google“ sollen sich nutzen lassen. Android Wear für iOS läuft auf der LG Watch Urbane, der Huawei Watch, der ASUS ZenWatch 2 und den neuen Moto 360-Smartwatches. Allerdings ist es momentan noch nicht möglich, Apps von Drittanbietern zu integrieren.

Amazon Dash-Buttons ab jetzt (fast) kostenlos

Rund vier Wochen nach Markteinführung des Dash-Buttons in den USA kündigt Amazon an, dass die smarten Buttons nun praktisch kostenlos seien. Der Kaufpreis von 4,99 Dollar pro Stück wird Kunden zukünftig erstattet, sobald sie die erste Bestellung getätigt haben. Allerdings stellt sich hierbei die Frage, warum Amazon die Buttons nicht direkt kostenlos anbietet. Die Antwort könnte lauten: Amazon möchte seine Kunden dazu anregen, das Gerät überhaupt zu verwenden, sodass diese auf den Geschmack kommen. Derzeit sind über 500 verschiedene Produkte von 29 unterschiedlichen Anbietern über den Dash-Button erhältlich. Amazon hat jedoch wesentlich weitreichendere Pläne: Laut Peter Larsen, Vize-Präsident der Devices-Sparte, möchte der Online-Versandhändler in Zukunft noch mehr auf den Bereich Connected Home setzen.

You can see a scenario where, at 4 o’clock this afternoon, a lightbulb arrives at my door and I say, ‚Why is this here?‘ And 30 minutes later our lightbulb goes out. And that’s because Amazon knows that your lightbulb was about to run out.

Leider hat Amazon immer noch nicht verlauten lassen, wann und ob die Dash-Buttons nach Deutschland kommen.

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Big Beacons: Händler wollen 2,5 Milliarden Dollar ins IoT investieren

Die Beacon-Technologie wird das Internet of Things weiter voranbringen: Beacons basieren auf dem stromsparenden Bluetooth LE-Verfahren, das beispielsweise dazu genutzt wird, um Produktinformationen an Kunden am Point of Sale zu übermitteln. Juniper Research bescheinigt den kleinen Leuchtsignalen eine große Zukunft: In diesem Jahr werden laut Studie 670 Millionen Dollar von Händlern in Hardware und stationäre Installationen investiert werden – ein Großteil davon entfällt auf Beacons und RFID-Tags. Bis 2020 wird die Investitionssumme sogar auf 2,5 Milliarden Dollar ansteigen. Der Marktwert des Internet of Things soll 2020 bereits rund 300 Milliarden Dollar erreichen. Eine weitere Studie von Retail TouchPoints zeigt, dass knapp 50 Prozent des Einzelhandels bereits Beacons nutzen. Derzeit sind weltweit mehr als eine Million Beacons im Einsatz – 2020 sollen es rund 400 Millionen sein.

Wachstumschancen für Mobile Payment in Deutschland

Laut einer Umfrage des eWallet-Anbieters cashcloud besteht in Deutschland ein enormes Potential für mobile Bezahlvorgänge. So besitzen 89 Prozent der Befragten ein Smartphone und sind also prinzipiell dazu in der Lage, Mobile Payment-Angebote zu nutzen. Allerdings zahlen derzeit nur fünf Prozent mobil. Ein Grund dafür könnten die 40 Prozent der Befragten sein, denen Mobile Payment kein Begriff ist und die auch kein Interesse daran haben. Dennoch zeigen sich fast zwei Drittel der Teilnehmer interessiert am mobilen Bezahlen. Am wichtigsten sind den Deutschen das kontaktlose Zahlen in Geschäften (67 %) und in Online-Shops (62 %). Das Mobile Payment-Angebot würden die meisten Befragten nutzen, um beim Shopping (77 %), Tanken (56 %) oder Essen gehen (53 %) bargeldlos zu zahlen. Vor allem das Thema Sicherheit ist ein Faktor, der oftmals gegen Mobile Payment spricht: Nur ein Drittel empfindet mobiles Bezahlen als sicher und mehr als 40 Prozent halten die Technologie für unsicher.

Selbstfahrende Autos an einer Kreuzung

Wie es in Zukunft auf unseren Straßen aussehen könnte, zeigt Oliver Binkhorst in einem Tweet. Mir wird schon beim Zusehen angst und bange. Außerdem stellt sich die Frage: Sind die Passanten und Fahrradfahrer auch „selbstfahrend“? Denn wie kann der Verkehr sonst so geschmeidig und ohne Unfälle ablaufen?

Aufmacherbild: smart watch new technology electronic device with apps icons (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: ProStockStudio

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