Außerdem: ZeroPi - Development Kit für den 3D-Druck

Inside IoT: Apple Pay, IoT-AMQP-Backend mit Rhiot & BAYDUINO
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Die Highlights aus dem IoT-Universum. Heute unter anderem mit Apple Pay als Vorreiter der Payment Security, IoT-AMQP-Backend mit Rhiot und ZeroPi, einem Development Kit für den 3D-Druck. Außerdem stellen wir den bayerischen Baukasten für das Internet of Things, den BAYDUINO, und das Halloween-Blinky-Eyes-Projekt vor.

Auch heute gibt es wieder spannende Entwicklungen im Internet of Things zu beobachten. Die wichtigsten News und Stories sind hier zusammengefasst.

Apple Pay läutet neue Ära der Payment Security ein

Nicht nur die Methode des einfachen, kontaktlosen Bezahlens von Apple Pay überzeugt Nutzer (zumindest im Ausland), sondern auch die Technik dahinter: Laut einer Studie von BI Intelligence ist das Sicherheitsframework hinter Apple Pay der wohl innovativste Aspekt, der zugleich für Kunden das größte Wertpotential aufweist. Denn Security ist einer der Hauptgründe, weswegen nicht noch mehr User Mobile Payment nutzen.

Was aber zeichnet Apple Pay aus? BI Intelligence kommt zu dem Schluss, dass Apple verschiedene Sicherheitstechnologien kombiniert, um die Schwachstellen des mobilen Bezahlens zu beheben: Datensicherheit durch Verschlüsselung und Tokenization, Geräteauthentifizierung und Userauthentifizierung. Zudem tokenisiert Apple Pay nicht nur die Bezahldaten, sondern erstellt einen einmaligen Geräteidentifikator sowie einmalige dynamische Kryptogramme. Wird der Token gestohlen, hilft das dem Dieb trotzdem nichts, denn der Token muss vom zuvor registrierten Gerät aus verwendet werden. Unternehmen, die Mobile Payment anbieten, sollten auf die von Apple bereits verwendeten Standards zurückgreifen, um Sicherheitslücken zu schließen und Kunden eine möglichst sichere Lösung zu garantieren.

Ein IoT-AMQP-Backend mit Rhiot erstellen

Im Internet of Things wird das Advanced Message Queuing Protocol (AMQP) bereits oft als das Protokoll der Wahl eingesetzt, wenn es um die Kommunikation zwischen IoT-Gateway und Rechenzentrum geht. AMQP ist unabhängig von der Programmiersprache und ermöglicht so einen vielfältigen Einsatz. Möchte man aber einen direkt einsetzbaren AMQP-Backend-Service einrichten, ist das oftmals kompliziert. Der Service Rhiot AMQP Quickstart des Rhiot-Projekts – einer Messaging-Plattform fürs IoT – soll Abhilfe schaffen. Mithilfe des Dienstes lassen sich schnell und einfach Backend-Applikationen erstellen, die AMQP-Endpoints aufdecken und die AMQP-basierte Kommunikation erledigen können. Auf GitHub stehen die Dokumentation sowie Codebeispiele zum Download zur Verfügung.

ZeroPi: Development Kit für den 3D-Druck

Beim ZeroPi handelt es sich um ein Miniatur-Development-Kit für Robotic-Motion-Systeme. Das Kit ist unter anderem kompatibel mit Arduino Zero und Raspberry Pi. Außerdem kann der ZeroPi an alle möglichen Geräte wie 3D-Drucker oder CNC-Maschinen angeschlossen werden. Das Device soll gleichzeitig elf Microservos und acht Gleichstrom-Motoren steuern können; alternativ lassen sich vier Synchronmotoren kontrollieren. Das Entwicklerteam hinter ZeroPi sieht die beste Einsatzmöglichkeit für das Device als Mainboard für 3D-Drucker – es soll möglich sein, einen 3D-Drucker aus der Ferne per ZeroPi und Web Interface zu steuern. Zusätzlich unterstützt ZeroPi auch Lasercutter und CNC-Fräsen. Der Code steht Open-Source auf GitHub zur Verfügung. Zurzeit kann man das Projekt noch auf Kickstarter unterstützen; von anvisierten 5.000 Dollar hat ZeroPi schon 30.570 Dollar eingesammelt.

BAYDUINO – Der (weißblaue) Baukasten für das Internet of Things

Einen Baukasten für das Internet of Things stellt ein Münchner Entwicklerteam in Zusammenarbeit mit der italienischen Arduino.cc-Organisation vor. Der BAYDUINO – der Name setzt sich aus Bayern und Arduino zusammen – ist eine Microcontroller-Plattform auf Basis eines AVR 32U4. Er ist kompatibel zu Arduino und MicroBit und hat eine ganze Reihe an Werkzeugen an Bord: vier Taster, einen Gyroskop- und Beschleunigungssensor, ein Magnetfeldinstrument und einen Gestensensor. Zudem verfügt der BAYDUINO über eine einfache grafische Programmieroberfläche, die eine Programmierung selbst von komplexen Systemen ohne Beherrschung einer Programmiersprache ermöglichen soll. Der BAYDUINO ist darauf ausgelegt, Kindern und Jugendlichen das Internet of Things näherzubringen und soll langfristig Einzug in deutsche Schulen finden. Unterstützen kann man die Initiative auf Startnext; derzeit sind 1.400 € von anvisierten 9.500 € finanziert.

Blinky-Eyes-Projekt für Halloween

Noch keine Idee, wie man zu Halloween die Nachbarskinder erschrecken kann? Wir empfehlen das Halloween-Blinky-Eyes-Projekt von Dougal Campbell. Zuerst rät Campbell zum Rückgriff auf den Browser-LEDStrip-Simulator, um eine JavaScript-Version für die Animation der aufleuchtenden Augen zu schreiben. Danach wird der Code in C++ umgewandelt, damit er für Particle Core oder Photon-Microcontroller-Boards kompiliert werden kann. Das Ergebnis der animierten und computergesteuerten Augen kann man sich in folgendem Video anschauen:

ML Conference 2019

Deep learning advances for signal processing

with Oleksandr Honchar (Mawi Solutions)

Towards meaningful AI

with Imola Fodor (Electrolux)

Aufmacherbild: Red apple and chinese coins (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Vitaliy Krasovskiy

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