Außerdem: IoT-Türdetektor mit IFTTT & Adafruit IO

Inside IoT: Dash Button von OTTO, Paydirekt-Start & Microsoft Azure IoT Suite
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Die Highlights aus dem IoT-Universum. Heute unter anderem mit OTTOs Alternative zum Dash Button, dem Start von Paydirekt und Microsoft Azure IoT Suite. Außerdem gibt Smart Hub Circle Kontrolle übers Web und wir zeigen, wie man einen IoT-Türdetektor mit IFTTT & Adafruit IO baut.

Auch heute gibt es wieder spannende Entwicklungen im Internet of Things zu beobachten. Die wichtigsten News und Stories sind hier zusammengefasst.

OTTO startet Alternative zum Dash Button

Der Versandhändler OTTO startet einen neuen Service: den OTTO-Produkt-Assistenten. Der rund Zwei-Euro-Stück-große Aufkleber funktioniert per NFC-Technologie und liefert übers Smartphone Informationen rund um das mit dem Produkt-Assistenten verbundene Gerät. Auch passende Zusatzartikel können so direkt bestellt werden. Sogar Kunden, die kein NFC-fähiges Gerät besitzen, sollen den Service nutzen können: Auf dem Aufkleber ist eine URL aufgedruckt.

Die intuitive Funktionsweise des Buttons ermöglicht bei Fragen zum Produkt einen schnellen Informationsfluss und einen unkomplizierten Einkauf von Zusatzprodukten.

Ob diese Technologie Amazons Dash Button Konkurrenz machen kann? Derzeit testet OTTO den Produkt-Assistenten in einem Pilotprojekt. In einigen Wochen soll der Aufkleber an Besitzer und Käufer ausgewählter Kaffeevollautomaten verschickt werden. Über den Ausbau der Technologie wird nach mehrmonatigen Testphasen entschieden, so OTTO.

© Otto

© Otto

Paydirekt startet in Deutschland

Ein deutscher Online-Bezahldienst ist gestartet: Paydirekt soll dafür sorgen, dass in Deutschland mehr Menschen über das Internet einkaufen. Das Angebot ist derzeit für Kunden von Commerzbank, Comdirect Bank, Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Norisbank, einigen Töchtern der Sparda-Bank sowie mehreren Volks-und Raiffeisenbanken nutzbar. Gerade dem erfolgreichen US-Unternehmen PayPal und anderen Fin-Tech-Unternehmen soll so Konkurrenz gemacht werden. Die Banken werben vor allem mit deutscher Sicherheit – das bedeutet in diesem Fall, dass Händler durch den Einsatz eines Zwischenkontos keine Bankdaten, sondern nur den Benutzernamen erhalten.

Zudem soll Kunden mehr Transparenz geboten werden: Die Transaktionen werden direkt in den Girokontoumsätzen angezeigt, außerdem soll ein umfassenderer Käuferschutz gewährleistet werden. Paydirekt stellt eine App für die mobile Nutzung zur Verfügung; zahlen kann man derzeit aber noch nicht damit. Des Weiteren fehlen dem Projekt noch die Händler: Nur bei d-living.de, Haribo, office direkt und Sport-Tiedje kann man momentan mit Paydirekt zahlen. Es bleibt also zu beobachten, wie sich das Ganze entwickelt.

In der Zwischenzeit empfehlen wir den 32. FinTech Podcast zum Thema Mobile-Banking-Apps. Hier wird über den Status quo, wünschenswerte Features und die Konkurrenz durch Apple, Google und Co. diskutiert.

Microsoft Azure IoT Suite

Auch Microsoft Azure ist auf den IoT-Zug aufgesprungen und stellt seine hauseigene IoT-Lösung vor. Die Azure IoT Suite soll Kunden dabei helfen, schnell und einfach unternehmerischen Wert aus dem Internet of Things zu ziehen. Die cloudbasierte IoT Suite bietet eine vorkonfigurierte, voll funktionale Lösung, die es ermöglicht, IoT-Projekte innerhalb von Minuten zu erstellen. Sie übernimmt das Deployen und Orchestrieren von verschiedenen Services. Zudem stellt Microsoft ein Set von Virtual Devices zur Verfügung, die in der Cloud laufen. Auf diese Weise muss kein physikalisches Gerät angeschlossen werden, um die erstellte Lösung durchgehend zu verfolgen. Zusätzlich steht das Azure IoT device SDK Open Source zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Client Libraries, die auf unterschiedlichen Betriebssystemen und Devices laufen. Azure IoT Suite passt sich den Bedürfnissen der Implementierung an und kann einfach modifiziert, rekonfiguriert und erstellt werden, so Microsoft:

Azure IoT Suite is a starting point, but doesn’t presume a finish line: The sky is the limit for IoT.

Im zugehörigen Video wird die Funktionsweise der Azure IoT Suite noch einmal zusammengefasst:

Kontrolle übers Web mit Circle

Bereits Kleinkinder spielen mittlerweile mit Tablets oder Smartphones. Gerade bei Eltern wächst dabei die Sorge – nicht nur um die konsumierten Inhalte, sondern auch um die Nutzungsdauer. Um ihnen ein Stück weit Kontrolle über ihren Nachwuchs zu geben, hat Circle Media nun einen Smart Hub entwickelt. Circle verbindet sich mit dem Heimnetzwerk, per iOS-App lässt sich der Internetzugang für jedes einzelne im Netzwerk verwendete Gerät regeln. So können Eltern beispielsweise ein Zeitlimit für Apps oder Filter für jedes Device einstellen. Drückt man auf Pause, wird der komplette Internetzugang gekappt.

Dinner time. Family time. “Cause-I-said-so” time. Whatever the case, now parents can actually pause the Internet.

Auch eine „Schlafenszeit“ für das Internet lässt sich so einstellen. Zusätzlich gibt Circle einen Überblick über die im Web verbrachte Zeit, aufgeschlüsselt nach Person, Device, App usw. Circle partnert mit Disney, sodass der Smart Hub über diverse Disney-Videos, -Blogs, -Spiele und mehr verfügt.

Tutorial: IoT-Türdetektor mit IFTTT & Adafruit IO

Wesentlich günstiger als ein Hund, der ein iPhone nutzen kann, aber mindestens genauso effektiv: Ein Detektor, der offene Türen erkennt und meldet. Mithilfe eines Adafruit HUZZAH Microcontroller-Boards, Adafruit IO und an der Tür angebrachten Sensoren lässt sich ein Device erstellen, das per E-Mail, Tweet oder Text über eine offene Tür benachrichtigt. Das Ganze wird per IFTTT an ein API-Gateway angeschlossen, das mit adafruit.io kommuniziert. Die ausführliche Anleitung von Todd Treece steht im Adafruit-Blog zum Nachlesen bereit.

Screenshot:

Screenshot: https://learn.adafruit.com/using-ifttt-with-adafruit-io?view=all

Aufmacherbild: tablet with mobile banking login page, cup of coffee, pen and white note lying on wooden desk (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Aleksandra Gigowska

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