Außerdem: IoT-Entwicklung mit CodeBug

Inside IoT: Google Nest, Smart Ring von Apple & Netflix‘ The Switch
Keine Kommentare

Die Highlights aus dem IoT-Universum. Heute unter anderem mit Neuigkeiten von Google Nest, einem smarten Ring von Apple und The Switch von Netflix. Außerdem geht es um eine Einführung in die IoT-Entwicklung mit CodeBug und Panorama-Bilder mit Arduino und GoPro erstellen.

Auch heute gibt es wieder spannende Entwicklungen im Internet of Things zu beobachten. Die wichtigsten News und Stories sind hier zusammengefasst.

Nest öffnet seine Technologien für andere Hersteller

In der Welt der Smart Homes spielt Googles Nest mittlerweile ein bekannter Name. Nun baut Nest sein Geschäftsmodell weiter aus: Mit Nest Weave soll Hardware-Herstellern Zugang zu zuvor Nest-eigenen Technologien gegeben werden. Bei Weave handelt es sich um ein Protokoll, das es Geräten erlaubt, untereinander direkt ohne WiFi-Netzwerk oder Internetverbindung zu kommunizieren – natürlich auch mit Nest-Geräten.

Weave products can form what’s called a mesh network and relay data to each other, making it possible to control devices that fall outside of the reach of a typical Wi-Fi network.

Das Mesh-Netzwerk basiert auf geringer Latenz, sodass die Geräte ohne Verzögerung miteinander kommunizieren können. Weave setzt dabei auf sein Cloud-API und das „Works with Nest“-Programm, eine Connected-Home-Plattform. Die Plattform stellt unter anderem Betriebssystem, Kommunikationsprotokoll, Cloud-Services, Nutzer-Accounts, Sicherheitsfeatures zur Verfügung. Kompatible Geräte zeichnen sich durch ein „Works with Nest“-Logo aus. Bereits einer von acht Nest-Usern soll bereits ein „Works with Nest“-Gerät in Betrieb haben.

Ziel von Google Nest ist es, Nutzern Zeit einzusparen: Stellt etwa eine Nest-Kamera fest, dass niemand Zuhause ist, schaltet sie per Weave die smarten Lampen ab. Bereits 16 Firmen, darunter Philips Hue, haben erklärt, mit Weave kompatible Produkte herstellen zu wollen. Des Weiteren öffnet Nest auch seine APIs für Fremdentwickler, sodass sie Zugriff auf die Daten der Nest Cam erhalten sollen. Mit diesen Schritten bewegt sich Nest weiter in Richtung offene Smart-Home-Plattform.

Put a smart ring on it: Apple reicht Patentantrag für Smart Ring ein

Nach dem Siegeszug der Apple Watch legt Apple scheinbar nach: Laut Angaben von The Verge hat der Konzern einen Patentantrag beim US-Patent- und Markenamt eingereicht. Der Antrag beschreibt einen Smart Ring, der mit anderen Devices wie dem iPhone kompatibel sein soll. Trotz der geringen Größe soll der Ring über einen Touchscreen oder ein Touchpad verfügen. Auch denkbar sei haptisches Feedback am Finger bei eingehenden Benachrichtigungen. Apple beschäftigt sich zudem mit der Siri-Integration und einer Schrifterkennung per Handbewegung. Außerdem wird über biometrische Features nachgedacht – eventuell ein Ersatz oder eine Ergänzung zu Fitnessbändern und der Apple Watch. Ob der Ring tatsächlich realisiert wird, ist jedoch – wie so oft bei Apples Patentanträgen – fraglich.

Netflix veröffentlicht Schemata und Code für The Switch

Bei The Switch handelt es sich um einen mikrokontrollerbasierten Hardware-Button, den Netflix nun allen interessierten Entwicklern Open Source zur Verfügung stellt. Mithilfe der bereitgestellten Spezifikationen und Codebeispiele lässt sich The Switch ganz nach den eigenen Bedürfnissen programmieren:

  • Something that allows you to queue episodes from different tv shows, then play them in that order, like a „Thursday Night Lineup“ option.
  • If Netflix gave me a little positive affirmation when I’m home alone on a Friday night binge watching House of Cards.

In einer Schritt-für-Schritt-Anleitung wird erklärt, welches Material und welche Systemvoraussetzungen benötigt werden – Netflix hält für jeden Schritt eine detaillierte Anleitung bereit. Der Schalter lässt sich mit dem lokalen Netzwerk verbinden und auf diese Weise kann man nicht nur den TV steuern – auch die Kontrolle über andere smarte Devices wie Lampen oder Telefon ist mit The Switch möglich. Im zugehörigen Video wird das Ganze noch einmal im Schnelldurchgang präsentiert:

IoT-Entwicklung mit CodeBug

Der Einstieg ins Programmieren soll jetzt noch leichter fallen: Das bereits erfolgreich finanzierte Kickstarter-Projekt CodeBug hilft Hobbyisten bei den ersten Programmierversuchen. CodeBug basiert auf einem Mikrokontroller, umfasst 25 LEDs und kann per JavaScript, Python, C und node.js-Libraries gesteuert werden. Jeder der Mikrokontrollereingänge lässt sich zudem als Touch-Input verwenden. Via Website erstellen Nutzer das Programm, schließen CodeBug per USB an und schon kann es ohne kompliziertes Setup losgehen: Durch Drag & Drop werden einzelen Codeblöcke zusammengestellt und auf diese Weise ein Programm erstellt. CodeBug kann außerdem mit einem Raspberry Pi oder anderen Computern verbunden werden, um Zugang zum Internet of Things zu erhalten. Nutzen lässt sich das Device beispielsweise als Fitnesstracker, interaktives Brettspiel oder Wearable. Ein Überblick über genaue Funktionsweise und bereits realisierte Projekte findet sich auf der Projektwebsite und im Video:

Tutorial: Arduino Time-Lapse-Panorama-Controller

Wohl jeder hatte schon einmal das Problem, dass die Hand beim Erstellen des tollen Panoramabilds mal wieder nicht ruhig bleibt und das Bild verwackelt. Jetzt kann Abhilfe geschaffen werden: Mit einem über Arduino gesteuerten Panorama-Controller rotiert die entsprechende GoPro-Kamera in einem bestimmten Winkel für einen festgesetzten Zeitraum automatisch. Das Tutorial von Tinkerer oliverb führt detailliert durch den Prozess; im Video sieht man das Konzept:

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
400
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu:
X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -