Außerdem: das Wio-Link-IoT-Modul von SeeedStudio

Inside IoT: Neues von Amazon Echo, Azure IoT Suite & Googles Projekt Y
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Die Highlights aus dem IoT-Universum. Heute unter anderem mit IFTTT-Trigger-Phrasen für Amazon Echo, dem Wio-Link-IoT-Modul von SeeedStudio und Predictive Maintenance für die Azure IoT Suite. Außerdem bringt Hewlett Packard Enterprise Intelligenz ins IoT, Google arbeitet an einer smarten Stadt und wir erklären die Vorteile von Apple watchOS 2 für Entwickler.

Auch heute gibt es wieder spannende Entwicklungen im Internet of Things zu beobachten. Die wichtigsten News und Stories sind hier zusammengefasst.

Amazon Echo integriert IFTTT-Trigger-Phrasen

Amazon Echo gewinnt immer mehr an Funktionalität hinzu: Musik-Apps wie Last.fm oder Pandora werden genauso unterstützt wie verschiedenste Heimautomatisierungstools. Ab sofort sind auch sogenannte Trigger Phrases für IFTTT-Events möglich. IFTTT steht für „If this than that“; damit lassen sich Apps, Devices und Services verbinden und unterschiedliche Aktionen starten. Mit der IFTTT-Integration lassen sich nun per Amazon Echo beispielsweise Philips-Hue-Lampen steuern: So blinken diese etwa, wenn das Smartphone klingelt. Um einen solchen Prozess zu starten, muss lediglich eine bestimmte Phrase, wie „Alexa, finde mein Handy“, initialisiert und genannt werden. Im großen IFTTT-Pool gibt es bereits unzählige Rezepte, auf die man zurückgreifen kann – es lassen sich natürlich aber auch eigene Phrasen erstellen.

Wio-Link-IoT-Modul von SeeedStudio

Fast jedes Mikrocontroller-Board beansprucht für sich, die perfekte Plattform zum Entwickeln von Apps und Geräten fürs IoT zu sein. Allerdings ergeben sich dann oft an anderer Stelle Probleme. Das Wio-Link-IoT-Modul geht die Sache deshalb anders an: Nicht eine Plattform soll zusammengestellt werden, sondern ein Ecosystem. Das Board enthält Anschlüsse für das universelle Grove System, in die Grove-Module gesteckt werden können. Danach öffnet man einfach Seeeds iOS- oder Android-App und die Konfiguration, Firmware-Erstellung oder das Prototyping können beginnen. Das Modul kann per IFTTT direkt zum Bau von Applikationen genutzt werden, zudem lässt sich über den IFTTT Maker Channel so gut wie alles mit dem Wio Link verbinden.

For people used to boards like the Arduino, or even the Raspberry Pi, this can seem like a strange model. All the “smarts” are elsewhere. As a result, the Wio Link is intended for software hacking rather than hardware hacking, for rapid prototyping, and product development. This is hardware development for software developers, or designers.

Derzeit läuft eine Finanzierungskampagne auf Kickstarter, die anvisierten 20.000 Dollar sind mit 32.676 Dollar bereits klar überschritten.

Predictive Maintenance für Azure IoT Suite

Microsofts vorkonfigurierte Azure-IoT-Lösung hat ein neues Feature spendiert bekommen: die Predictive-Maintenance-Funktion. Das Tool ist besonders für Firmen interessant, die auf diese Weise Zeit und Geld sparen können. Denn Predictive Maintenance ermöglicht es Kunden, auswertbare Vorhersagen basierend auf der Datenquelle eines Unternehmens oder anhand eines Vergleichs von Testdaten mit Trends zu erstellen. So kann die gesamte Wertschöpfungskette optimiert werden.

With the Microsoft Azure IoT Suite, enterprises can quickly and easily connect, monitor assets and analyze data in real time. The predictive maintenance preconfigured solution in the Azure IoT Suite takes that data and uses rich dashboards and visualizations to provide businesses with new intelligence that can improve efficiencies and enhance revenue streams.

Hewlett Packard Enterprise bringt Intelligenz ins IoT

HPE (Hewlett Packard Enterprise) Edgeline IoT Systems und Aruba Sensors wollen die Möglichkeiten des Internet of Things an den Außenrändern erweitern: Dafür hat HPE neue Systeme und Netzwerk-Lösungen vorgestellt, mit denen Kunden Daten effizienter sammeln, verarbeiten und analysieren können sollen. Die Lösungen verlagern Rechenleistung und Datenmanagement in die „Dinge“ des Internet of Things, sprich: in Prozesse außerhalb von Rechenzentren. Das soll den Zugriff auf Daten beschleunigen. Die HPE Edgeline IoT Systems operieren an den Außengrenzen des Netzwerks, sodass Kunden Daten in Echtzeit auswerten und Endgeräte überwachen können. Zertifiziert sind die Systeme für Microsoft Azure IoT. Aruba hat gleichzeitig die branchenweit erste Beacon-Management-Lösung für herstellerunabhängige WLAN-Netzwerke aus der Cloud angekündigt. Damit sollen Unternehmen mithilfe des Meridian Cloud Service die Beacons ferngesteuert überwachen und steuern können.

Google arbeitet an smarter Stadt

Die Smart City ist schon lange kein Traum mehr – spätestens mit Bekanntwerden von Googles Projekt Y ist klar, dass smarte Städte in absehbarer Zukunft auf uns warten. Google Y hat sich nichts weniger zum Ziel gesetzt, als die Lebensqualität aller Menschen zu verbessern. Dazu beschäftigt man sich mit dem Problem der Organisation von Datenströmen – und wie Städte nach Google-Vorgaben errichtet werden können. Derzeit liefert der Suchmaschinengigant vor allem Software für smarte Städte, man denke etwa an autonom fahrende Autos, Street-View-Cars zur Landschaftsvermessung, Google Nest zur Energieüberwachung oder den Aufbau eines lückenlosen WLAN-Netzes durch Googles Tochter Sidewalk Labs. Googles Algorithmen könnten in Zukunft ganze Städte steuern: Wasserversorgung, Müllabfuhr, Verkehr, Energieversorgung –alles aus einer Hand. Wer sich fragt, wie eine solche Stadt aussehen könnte, muss sich einfach nur das Hauptquartier des Konzerns in Moutain View ansehen: Die Trennung zwischen Arbeit und Wohnen soll dort aufgehoben werden. Kontrolliert ein Unternehmen eine komplette Stadt und ihre Einwohner, hat das natürlich nicht nur Vorteile, sondern man zahlt für die Annehmlichkeiten mit seinen Daten.

Apple watchOS 2 für Entwickler

Falls Ihr Eure Apple Watch noch nicht auf das aktuelle watchOS 2 aktualisiert habt, erklärt euch iOS-Architekt Conrad Stoll was beim Update auf watchOS 2 zu beachten ist. Außerdem erklärt er, wie die Apps vom Update profitieren, welche Neuerungen es generell gibt und was das WatchConnectivity-Framework für Entwickler bedeutet. Nach den rund zwei Minuten sollten hoffentlich alle Unklarheiten beseitigt sein. Die Reihe „Ask A Dev“ bietet übrigens regelmäßig Antworten zu Entwickler-Fragen; ein Blick in den Channel lohnt sich!

 

Aufmacherbild: Amazon Echo, the voice recognition streaming device from Amazon (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Giuseppe Costantino

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