Außerdem: Mobile Payment in Deutschland, Samsung Pay und PayPal Here

Inside IoT: ein twitternder Hamsterkäfig, der Contactless-Payment-Ring Kerv und NodeBots
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Die Highlights aus dem IoT-Universum. Heute unter anderem mit Samsung Pay & PayPal Here, Mobile Payment in Deutschland und der erste Contactless-Payment-Ring Kerv. Außerdem stellen wir euch ein spannendes Projekt mit NodeBots und einen twitternden Hamsterkäfig vor.

In den letzten Tagen gab es wieder interessante Neuigkeiten über das Internet of Things zu vermelden. Die spannendsten davon finden sich hier.

PayPal und Samsung bringen Mobile Payment in die USA

Seit dieser Woche kann in den USA gleich über zwei neue Anbieter kontaktlos bezahlt werden: Samsung hat am 28. September seinen Dienst Samsung Pay gelauncht. Die mobile Bezahllösung ist mit einer Reihe von Samsung Smartphones wie auch mit der Samsung Gear 2 kompatibel und soll an mehr Bezahlterminals verfügbar sein als Apple Pay. Zudem hat PayPal sein bereits bestehendes Bezahlsystem Here erweitert: In Zukunft akzeptiert das Transaktionssystem auch Chip-Karten und Zahlungen per NFC. Unterstützt werden Apple Pay und Android Pay. Wann die beiden Dienste nach Deutschland kommen, ist bislang nicht bekannt.

Das erwarten deutsche Kunden vom mobilen Bezahlen

In Deutschland muss man auf Dienste wie Apple Pay, Android Pay und Samsung Pay noch warten, dennoch ist hierzulande das mobile Bezahlen an rund 50.000 Terminals möglich. Laut einer Umfrage von barcoo und GS1 Germany steht für deutsche Verbraucher die Usability an erster Stelle beim mobilen Bezahlen. Grundsätzlich kann sich die Hälfte der 1.100 Befragten vorstellen, mit dem Smartphone zu bezahlen, allerdings muss die App einfach zu bedienen sein. Vor allem kommt das Mobile Payment da zum Einsatz, wo es schnell gehen muss: 44 Prozent können sich vorstellen, im (Nah- und Fern-)Verkehr mobil zu zahlen und 33 Prozent würden das an Tankstellen tun. Zudem hat die Umfrage gezeigt, dass sich 67 Prozent der Befragten eher vorstellen können, mit dem Smartphone zu bezahlen, wenn sie sparen können.

Mobile Payment in Deutschland

Quelle: GS1 Germany

Diesen Ergebnissen folgend ist die Zahl der NFC-Akzeptanzstellen in der NFC-City-Berlin auf 850 gestiegen; die Initiative hat fünf neue Partner gewonnen: Esso, Karstadt, LeBuffet, Toom Baumarkt und Perfetto. Auch Lidl plant, noch dieses Jahr das kontaktlose Bezahlen per NFC deutschlandweit einzuführen, so Christian Bach von Location Insider.

Kerv – Der erste Contactless-Payment-Ring

Kontaktloses Bezahlen schön und gut – oft ist es aber trotzdem unpraktisch, ein Smartphone oder einen Geldbeutel dabeizuhaben, beispielsweise beim Joggen, am Strand oder auf Festivals. Abhilfe schaffen soll Kerv – der erste Ring für kontaktloses Bezahlen. Kerv soll durch einen eingebauten Chip weltweit an allen NFC-Bezahlstellen eingesetzt werden können; außerdem ist der Ring wasser- und kratzfest und muss nie mit Energie versorgt werden. Über die zugehörige App kann Kerv mit Geld aufgeladen werden, der Kontostand ist einsehbar und NFC-Funktionen können ein- oder ausgeschaltet werden.

Beyond retail payments, Kerv can be used on the Transport for London network (and other global cities’ mass transit systems). Kerv also offers instant sharing of emergency, medical or contact details at the tap of an NFC-enabled phone, plus one-touch access via compatible NFC locks and security systems.

Unterstützen kann man die Kampagne auf Kickstarter; derzeit sind rund 42.000 Pfund von anvisierten 77.000 Pfund erreicht.

NodeBots mit Arduino und Node.js steuern

NodeBots sind per Node.js programmierte Roboter mit beindruckendem Funktionsumfang. Ein Roboter, der morgens eine Tasse Kaffee und die Zeitung ans Bett bringt, ist vielleicht trotzdem etwas zu aufwändig umzusetzen; grundsätzlich sind aber nur wenige Grenzen gesetzt: Bewegliche Arme, Räder, Displays und Kameras lassen sich den Robotern per Node.js hinzufügen und das ist bei weitem nicht alles. Ritesh Kumar erklärt in einem Tutorial, wie man einen einfachen, browserkontrollierten NodeBot aus der Kombination von Node.js und Arduino erstellt – und dabei die Power von WebSockets zum Übertragen der Daten nutzt. Der Code steht auf GitHub zum Download zur Verfügung; wer tiefer in die Materie eintauchen möchte, dem sei das ausführlichere Projekt empfohlen.

Twitternder Hamsterkäfig

Wer sich schon immer gefragt hat, was sein Hamster so macht, wenn er alleine ist – schlafen, essen, im Hamsterrad laufen – der wird sich jetzt freuen: User snowbiscuit stellt einen twitternden Hamsterkäfig vor. Immer, wenn der Hamster in seinem Rad eine Runde dreht, wird ein Foto inklusive zurückgelegter Strecke getweetet. Das auf Raspberry Pi und Arduino basierende Projekt kann auf eingehende Tweets auch antworten und beispielsweise auf Befehl Leckereien für den Hamster austeilen. Die Anleitung steht auf Instructables zum Download bereit. Da ein Hamster meist nachtaktiv ist, sieht man auf den getwitterten Bildern leider nicht besonders viel:

ML Conference 2019

Workshop: Machine Learning 101++ using Python

mit Dr. Pieter Buteneers (Chatlayer.ai)

Honey Bee Conservation using Deep Learning

mit Thiago da Silva Alves, Jean Metz (JArchitects)

Python Summit 2019

Daten analysieren und transformieren mit Python

mit Doniyor Jurabayev (Freelancer)

Advanced Flow Control

mit Oz Tiram (noris network AG)

Aufmacherbild: Close up of Hamster in Wheel (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Gemenacom

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