Außerdem: IoT gestaltet E-Commerce neu

Inside IoT: Windows 10 IoT in der Cloud, Star Wars & OnHub
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Die Highlights aus dem IoT-Universum. Heute unter anderem mit dem neuen Dreamteam Windows 10 IoT Core & Azure IoT Hub, der Neugestaltung von E-Commerce durch das Internet of Things und eine Siri-ähnliche App zum Schutz von IoT-Daten. Außerdem stellt Google neue Designs seines OnHub-Routers zur Verfügung und wir zeigen euch eine Anleitung für den 3D-Druck von Darth Vader und Stormtrooper.

Auch heute gibt es wieder spannende Entwicklungen im Internet of Things zu beobachten. Die wichtigsten News und Stories sind hier zusammengefasst.

Windows 10 IoT Core & Azure IoT Hub = <3

Für Entwickler, die ihre IoT-Lösungen mit der Cloud verbinden möchten, hat Microsoft eine gute Neuigkeit zu vermelden: den Azure IoT Hub. Der Cloud-Service bietet zuverlässiges und sicheres Device-to-Cloud- und Cloud-to-Device-Messaging, das sich zudem verschiedensten Geräten anpassen soll. Laut Windows Apps Team soll die Verbindung mit der Cloud für Developer so einfach wie möglich sein: Connecting to the cloud shouldn’t be any harder than lighting up an LED. Um Apps im Windows 10 IoT Core zu deployen, wird Microsoft Visual Studio 2015 benötigt. Zudem braucht man ein aktives Azure-Abo, von dem aus man eine freie Version des Azure-IoT-Hub-Services auswählt. Wie das Ganze genau funktioniert, ist ausführlich im Windows-Blog beschrieben. Code-Beispiele finden sich zudem auf GitHub.

IoT gestaltet E-Commerce neu

Dass das Internet of Things einen immensen Einfluss auf den E-Commerce hat, ist unbestritten. Und derzeit ist ein Wandel vom Pull- zum Push-Modell zu beobachten. Das heißt, dass Vorhersagen der User-Bedürfnisse und die dazu passenden Informationen im Vordergrund stehen. 25 bis 25 Milliarden IoT-Devices soll es 2020 geben, wovon wiederum Milliarden von „Dingen“ selbst zu Point-of-Sales werden – ein enormer Marktwert für alle Player im E-Commerce. Doch der Weg dorthin ist noch unklar. Vor allem Entwickler im Mobile-Bereich sollen profitieren: Developer, die E-Commerce nutzen, verdienen durchschnittlich 1.000 bis 2.000 Dollar im Monat, während Entwickler in anderen Bereichen nur rund 200 bis 350 Dollar einnehmen. Laut einer Studie von VisionMobile nutzen derzeit nur neun Prozent aller IoT- und Mobile-Entwickler das Potenzial des E-Commerce. Allerdings zeichnet sich ein Trend unter Mobile-Developern ab: Immer mehr von ihnen wenden sich dem Internet of Things zu – von 6,3 Millionen beschäftigen sich 19 Prozent professionell und 40 Prozent hobbymäßig mit dem IoT.

Infografik E-Commerce

© VisionMobile

Siri-ähnliche App zum Schutz von IoT-Daten

Das Jahr 2015 war voll von Nachrichten über Hackerangriffe: VTech, Siri und Baby-Monitore wurden munter gehackt und persönliche Informationen ausgespäht. Dabei handelt es sich nicht nur um Eingriffe in Privatsphäre und Sicherheit. Auch zahlreichen Unternehmen gingen durch Angriffe Daten verloren – und damit Geld. Das zu verhindern hat sich Cognitive Code zum Ziel gesetzt: Das Unternehmen hat die Verfügbarkeit von SILVIA Secure angekündigt, intelligenten Sprachanalyse-Apps. Die Technologie hinter SILVIA ist der von Siri ähnlich – allerdings verlässt sie sich nicht auf die Cloud, sondern wird direkt nativ in mobilen oder connected Devices eingesetzt:

SILVIA does not depend on data stored in remote server farms or even an Internet connection for transactions to go through, as its artificial intelligent algorithms encrypts the data stored on the device, thus adding an additional layer of security to personal and private data that resides on the devices.

Die Sicherheitslösung beansprucht nur rund 5 MB Speicher, sodass sie praktisch in jedem Device eingesetzt werden können soll.

Smart-Home-Weihnachtsgeschenk von Google

Google hat sich pünktlich zur Weihnachtszeit etwas zur Verschönerung von Smart Homes einfallen lassen: den OnHub-Router. OnHub ersetzt das Kabelchaos und die generell recht unansehnlichen Router durch schlichtes Design und integrierte Kabel. Doch damit nicht genug: Damit sich OnHub noch besser in das jeweilige Zuhause einfügt, gibt es die Möglichkeit, den Router zu individualisieren. Um eine OnHub-Hülle zu erstellen, steht das Maker Packet mit 3D-Dateien, 2D-Patterns und Richtlinien zur Verfügung. Das Ergebnis kann unter dem Hashtag #OnHubMakers in den sozialen Netzwerken geteilt werden. Wem die Bastelei zu mühsam ist, kann auch drei verschiedene Hüllen online erwerben.

Falls ihr noch weitere Geschenkanregungen braucht, werft doch einfach einen Blick in unseren Artikel „Weihnachtsstress? Geschenkideen für Entwickler, Nerds & Co.“!

Darth Vader und Stormtrooper in 3D

Nicht vergessen: Heute in einer Woche startet Star Wars – Das Erwachen der Macht! Und was darf für einen richtigen Fan nicht fehlen? Richtig, Darth Vader und Stormtrooper als 3D-Modell. User Flowalistik hat da genau das Richtige für euch: Auf Thingiverse gibt es sowohl für Darth Vader als auch für Stormtrooper kostenlose 3D-Druck-Baupläne. Die fertigen Modelle sind 13 cm groß und bestehen aus drei Teilen: Kopf, Körper und Verbindungsteil. In weniger als zwei Stunden und ohne zusätzliches Material außer weißem PLA in 0,2 mm Stärke kann man sich so ein Stück Star Wars nach Hause holen.

Quelle: https://www.thingiverse.com/thing:1169514

Quelle: https://www.thingiverse.com/thing:1169514

 

Aufmacherbild: Star Wars Lego Darth Vader and Stormtroopers from movie series (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: pio3

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