Drei spannende Projekte mit Ionic und IoT

Ionic und das Internet of Things
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Das Internet of Things ist ein Konzept, das es allen Geräten ermöglicht, sich mit dem Internet und dadurch mit anderen Devices und Personen zu verbinden. Im Zuge der Ausbreitung des IoT benötigt man allerdings Wege, Connected-Devices zu kontrollieren und mit ihnen zu interagieren – und dafür müssen Apps entwickelt werden. An dieser Stelle setzt das Open-Source-Framework Ionic an: Es dient der Entwicklung von hybriden Mobile-Apps auf Basis von HTML5.

Apps im Umfeld des Internet of Things sollen schnell und unkompliziert mit den unterschiedlichsten Geräten interagieren. Ionic eignet sich dafür besonders gut, da das Framework den vollen nativen Support bietet, um auf alle verschiedenen Device-Features zuzugreifen. Der Fokus von Ionic liegt auf Seiten des Front-Ends und damit bei den Nutzern. Es konzentriert sich auf Benutzerschnittstellen zur Verbesserung der intuitiven Bedienung und zur Vereinfachung der Usability der App. Dabei wird das Framework vor allem in Verbindung mit AngularJS genutzt, wobei AngularJS die Struktur der App erstellt, während Ionic das Look&Feel sowie die Performance der App realisiert.

Ionic bietet aufgrund seiner Eigenschaften eine spannende Grundlage für Projekte im Bereich des Internet of Things. Drei besonders interessante Konzepte mit Ionic und IoT möchten wir euch heute vorstellen.

Ionic-Interfacing mit Hardware per Bluetooth Low Energy

Das Startup Femto.io http://femto.io/ will Ionic nutzen, um Hardware über eine Schnittstelle per Bluetooth Low Energy zu verbinden. Das Wireless-Sensorboard namens IMUduino übermittelt 3D-Positionsdaten gemeinsam mit Höhe und Temperatur:

The IMUduino is a 3D beacon with on-board temperature sensing and high precision altimeter.

Programmiert wird das Board per USB-Anschluss über eine Arduino IDE – aber nicht nur: Bluetooth Low Energy erlaubt die Kopplung mit Bluetooth-4.0-fähigen Smartphones oder Computern. Der Code steht auf GitHub zum Download bereit.

Imuduino-Yardstick

Screenshot: http://femto.io/products/imuduino

Ionic mit iBeacons

Asim Hussain, Gründer von BubbleGum, entwickelt mithilfe von Ionic und iBeacons eine App für ein Londoner Fitnessstudio. Die kleinen Funksender werden an den Wänden angebracht und senden per Bluetooth Funksignale aus. Da in Crossfit-Centern das Workout des Tages oft erst am gleichen Tag veröffentlicht wird, damit sich die Teilnehmer nicht vorab drücken können, wurde nach einer Lösung zur Bereitstellung des Programms gesucht. Eine maßgeschneiderte Ionic-App, die iBeacons zur Übermittlung des Trainingsprogramms nutzt, gibt Drückebergern keine Chance: Da Beacons nur eine geringe Reichweite haben, wird das Workout erst übermittelt, sobald man sich dem Eingangsbereich des Studios nähert.

We don’t reveal the WOD on their app until they get within a few meters of the entrance. Then, if we detect that they leave the gym (get out of range of the iBeacon), we show a popup on their phone, asking them to enter their scores, if they forgot, or to share today’s score on their social networks.

Die Spezifikationen finden sich auf GitHub.

Ionic mit Wearables

Jewelbots sind programmierbare Freundschaftsarmbänder, die sich vor allem an junge Mädchen richten. Die Armbänder lassen sich so programmieren, dass sie aufleuchten, sobald Freunde in der Nähe sind; außerdem lassen sich Nachrichten an Freunde verschicken. Ionic ist das zugrundeliegende Framework, das eine zusammenhängende Cross-Plattform-Mobile-Experience erschafft, so George Stocker, Vizepräsident des Software-Ingenieur-Teams. Auch die von ngCordova bereitgestellten Wrapper machten die Implementierung der Plugins einfacher.

The real magic for us is being able to write cross-platform code against the plugin wrappers available in ngCordova. Since BluetoothLE is a big part of the experience, having a plugin compatible with Cordova 5.0 was crucial for us to be able to target multiple platforms as an early stage startup.

So sind laut Stocker das Contact-Plugin und das Push-Notifications-Plugin ein essentieller Punkt für die User Experience. Das Contact-Plugin bietet die Möglichkeit, das Adressbuch zu durchsuchen, sodass Nutzer eine Benachrichtigung erhalten, sobald ein Freund Jewelbots nutzt. Das Push-Notifications-Plugin erlaubt Background-Benachrichtigungen und ermöglicht so das Verschicken von Kurznachrichten. Laut Stocker erlaubt es die Natur von Ionic, einfach Prototypen neuer Features hinzuzufügen und so schneller auf Kundenwünsche zu reagieren.

jewelbots_product

© https://quire.com/c/jewelbots


Diese drei Projekte geben einen ersten flüchtigen Blick in die Welt von Ionic und IoT – wir sind gespannt, welche aufregenden Themen sich mit diesem Dreamteam noch realisieren lassen!

Eine Einführung in die Erstellung von Hybrid-Apps bietet die dreiteilige Artikelserie von Philipp Rieber.

ML Conference 2019

Deep learning advances for signal processing

with Oleksandr Honchar (Mawi Solutions)

Towards meaningful AI

with Imola Fodor (Electrolux)

Aufmacherbild: Building and project tools with design of piece of furniture von Shutterstock / Urheberrecht: Skumer

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