The robots strike back

Inside IoT: PiWars, M2M-Wachstum & Krebsforschung im Schlaf
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Die Highlights aus dem IoT-Universum. Heute unter anderem mit Roboterkämpfen, ausgetragen auf RaspberryPis. Außerdem zeigen wir, wie die Welt im Schlaf ein Stückchen besser gemacht werden kann und wie man sein Auto-Cockpit pimpt.

Auch heute gibt es wieder spannende Entwicklungen im Internet of Things zu beobachten. Die wichtigsten News und Stories haben wir hier zusammengefasst.

PiWars is back

Am 5. Dezember findet dieses Jahr in Cambridge zum zweiten Mal die Raspberry Pi Robot Challenge Competition statt. Bei dem Event geht es allerdings nicht darum, den anderen Bot im Kampf zu zerstören. Vielmehr kommt es auf die verschiedenen Skills der Roboter an. Die Veranstalter bewerten unter anderem Code- und Herstellungsqualität sowie Ästhetik des Androiden. Anmelden kann man sich auf der Homepage von PiWars. Im Video gibt’s die Highlights der letztjährigen PiWars:

Vodafone-Barometer für M2M steht auf Go

Der M2M-Barometer-Report für 2015 von Vodafone zeigt ein erneutes, starkes Wachstum im IoT-Bereich. Befragt wurden 650 Geschäftsführer aus 16 Ländern und sieben Branchen. Von diesen stimmen 90 Prozent der Aussage zu, dass M2M für ihr Unternehmen relevant ist, 2014 waren das noch 86 Prozent. 81 Prozent der Befragten haben die Nutzung von M2M-Technologien innerhalb des letzten Jahres ausgebaut. Am schnellsten wird M2M im Retail-Sektor angenommen: Hier stieg das Wachstum auf 32 Prozent an – im Vergleich zu 17 Prozent im Jahr 2014. Auf Platz zwei liegt der Bereich Gesundheit mit einer Steigerung auf 28 Prozent (2014: 19 Prozent). Hier gibt es den ausführlichen Report als Download.

Im Schlaf die Welt verbessern

Mit der App Folding@Home lässt sich im Schlaf Gutes tun: Die Android-App nutzt den Prozessor des Smartphones, um Energie für die Erforschung von Krebs und Alzheimer abzuzwacken. Man muss lediglich die App installieren, WiFi nutzen und das Smartphone zum Aufladen in die Steckdose stecken. Dann kann man sich mit ruhigem Gewissen schlafen legen. Außerdem kann die App den Google Game Service verwenden, um gleichzeitig von mehreren Devices des gleichen Nutzers versorgt zu werden. Über diesen Service ist es auch möglich, die eigenen Fortschritte zu verfolgen und sich mit Freunden zu messen. Wie das Programm funktioniert, verdeutlicht folgendes Video:

DIY – Customize your Cockpit

Wem es in seinem Auto zu langweilig ist und wer sich ein paar neue Features wünscht, dem seien die acht Projekte ans Herz gelegt, die auf Maker’s Dashboard vorgestellt werden. Mit wenig Geld und Materialeinsatz kann man sich so beispielsweise anhand der Anleitungen ein LED-Tachometer, ein Entertainmentsystem oder ein kabelloses Telefonladegerät bauen.

BPs Ölplattformen bekommen eigenes IoT

Noch vor drei Tagen haben wir im Artikel „Internet of Things: underhyped aber nicht überschätzt“ berichtet, dass nur ein Bruchteil der im und durch das Internet of Things entstehenden Daten genutzt bzw. analysiert wird. Auch das B2B-Potenzial solcher Datenmengen bleibt meist uangetastet. Als Beispiel für diese Problematik hat eine McKinsey-Studie Ölplattformen angeführt. Jetzt hat sich BP mit General Electric zusammengetan, um BPs Ölquellen mit dem IoT zu verbinden. Mit den so gewonnenen Daten ist es möglich, in Echtzeit Zugriff auf Informationen der Plattformen zu bekommen und diese zur späteren Analyse in die Cloud zu laden. Dadurch sollen unter anderem die Ergiebigkeit und Förderungsmengen der Ölquellen vorhergesagt und etwaige Ausfallzeiten verhindert werden.

Stechuhr fürs Handgelenk

Die Einführung des Mindestlohns hat verschärfte Dokumentationsregeln für den Arbeitsmarkt mit sich gebracht. Dazu zählt auch die Erfassung der Arbeitszeit. Mit der App isi:Time ist nun eine mobile Lösung auf dem Markt erschienen: Über isi:Time können Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit dokumentieren und sich ein- und ausstempeln. Arbeitgeber haben die Möglichkeit, sich die Zeiten aller Mitarbeiter anzeigen zu lassen und diese so zu überwachen. Einen passenden Beitrag liefert Cartoonist Dilbert:

Aufmacherbild: Robot with Katana sword (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Kirill__M

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