What is IoT, really?

IoT: Die Top-8-Fakten zu Status quo und Zukunft
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In einer aktuellen Studie wurden App-Entwickler zu ihren Erfahrungen mit dem Internet of Things befragt. Voll im Trend liegen die Bereiche Smart Home, Wearables und Automobilindustrie. In Zukunft wird sich der Fokus in Richtung Gesundheitspflege, Smart Cities und –noch immer – Autoindustrie verschieben. Als größte Herausforderungen sehen die Befragten die Themen Privatsphäre und Datenschutz.

Das Softwareunternehmen Progress hat zwischen Januar und Februar 2015 eine weltweite Umfrage unter 678 App-Entwicklern durchgeführt. Ziel war es, Feedback zum IoT-Hype und den damit verbundenen Herausforderungen und Trends zu bekommen. „Was ist das Internet of Things überhaupt?“, „Was sind die führenden Märkte und Technologien?“ und „Vor welchen Herausforderungen steht die Community in Zukunft?“ waren die Kernfragen der „State of IoT 2015 Global Developer Study“.

The IoT is still in its infancy. Any new offerings should be highly flexible and forward looking to adapt to new technologies and future needs.

Im Folgenden finden Sie die acht wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  1. Unscharfer IoT-Begriff
    Es herrscht eine Uneinheitlichkeit im Verständnis der Begriffs IoT. Das Konzept und der potenzielle Nutzen sind den Usern teilweise nicht klar. Nur 48 Prozent der Befragten gaben an, dass sie den Begriff überhaupt verwenden. Das liegt daran, dass er verwirrend, irreführend oder als „marketing buzzword“ angesehen wird. Bevor also ein Produkt basierend auf IoT-Technologien kreiert wird, sollte zuerst einmal vom Entwickler erläutert werden, in welchem Zusammenhang der Begriff überhaupt verwendet wird.
  2. Ein spannendes, aber äußerst forderndes Feld
    45 Prozent der Studienteilnehmer entwickeln gerade eine IoT-App. Noch mehr User, nämlich 77 Prozent, sind begeistert vom Potenzial, das das Internet of Things bietet. Allerdings sagt nur rund die Hälfte der Befragten, dass sie die nötigen Skills besitzen, um Apps entwickeln zu können. Aus diesem Grund wenden sich immer mehr User Open-Source-Strategien zu, die einen einfachen Einstieg in das Thema liefern.
  3. Die Trends der Stunde …
    Als wichtigste und gleichzeitig umsatzträchtigste Industriezweige gelten unter den Befragten Smart Homes (19 Prozent), Wearables (12 Prozent) und die Automobilindustrie (11 Prozent). Zu diesem Eindruck haben Devices wie die Apple Watch oder FitBit genauso wie Nest maßgeblich beigetragen.
  4. …und der Zukunft
    Die Studie prognostiziert einen Wandel der Branche innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre. Das Gesundheitswesen (14 Prozent), Smart Cities (13 Prozent) und die Automobilindustrie (12 Prozent) führen nach Meinung der User dann das Feld des IoT an. Mit den unzähligen Daten, die über die Apps gesammelt werden, sollen dann auch völlig neue Ansätze möglich sein.
  5. Top Challenge: Datensicherheit und Privatsphäre
    Die größten Bedenken hatten die Befragten in Bezug auf ihre Privatsphäre (22 Prozent) und die Sicherheit ihrer Daten (19 Prozent). Besonders die Informationen, die beispielsweise über eine Gesundheitsapp gesammelt werden können, sind sehr kritisch. Hier muss in Zukunft darauf geachtet werden, Apps und Connected Devices sicher zu machen, um die Privatsphäre ausreichend zu schützen.
  6. Technologie- und Sprachenpräferenz
    Von Entwicklern wird Android (29 Prozent) als das beste Betriebssystem zur Entwicklung von IoT-Apps angesehen. Java ist die am meisten genutzte Plattform/Sprache (55  Prozent), um Daten über den Server zu sammeln und zu integrieren. 40 Prozent der Befragten nutzen ein RAD-Tool, um Apps zu entwickeln.
  7. Geld verdienen mit dem IoT – noch Zukunftsmusik
    Nur mit rund 65 Prozent der IoT-Apps verdient man zurzeit Geld. Dennoch glauben die Entwickler daran, dass man in Zukunft auf mehr Umsätze hoffen kann – dafür müsse man allerdings den Fokus weg von Devices und stattdessen auf Services rund um die Verwaltung von Nutzerdaten richten.
  8. Wohin entwickelt sich das IoT?
    Interessanterweise gehen die User davon aus, dass in den nächsten fünf bis zehn Jahren IoT-Devices durch etwas Neues, ein „next big thing“, ersetzt werden. Darin spiegelt sich auch die positive Zukunftshaltung der Befragten wider: Es gibt immer etwas Besseres an der nächsten Ecke, mit dem man Schritt halten muss. Kompatibilität, Integration, Datensicherheit und Privatsphäre sind die Wörter der Stunde.

Was denken Sie als Entwickler – wo bewegt sich das Internet of Things hin? Und wo wird es in 5-10 Jahren sein?

 


Aufmacherbild: Female Fortuneteller von Shutterstock / Urheberrecht: Kzenon

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