Neue Features

MQTT-Broker für das Internet der Dinge: HiveMQ 4.2 erschienen
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Der MQTT-Broker HiveMQ ist in einer neuen Version erschienen. HiveMQ 4.2 bietet unter anderem automatisierte Backups und ein erweitertes SDK.

HiveMQ ist ein Broker für das Internet-of-Things-Protokoll MQTT. Das Projekt stammt aus dem Hause des Landshuter Unternehmens dc-square, ist auf den professionellen Einsatz im Rahmen der Machine-to-Machine-(M2M-)Kommunikation spezialisiert und bietet neben einer hohen Performance und der Cluster-Funktionalität auch ein Java-basiertes Open-Source-Plug-in-System. Neben den kommerziellen Varianten „Professional“ und „Enterprise“ steht seit Frühjahr 2019 auch eine Apache-2.0-lizensierte Open-Source-Edition zur Verfügung.

Neue Features

Die neue Hauptversion hat zahlreiche Verbesserungen und neue Features im Gepäck, so auch eine neue Backup- und Restore-Funktion, um clusterweite Backups für die eigenen MQTT-Plattformdaten zu erstellen. Hierfür wurde das Control Center integriert, in dem die Backups erstellt und heruntergeladen werden können.

Quelle: hivemq

Darüber hinaus kann im Control Center auch eine Backup-Datei hochgeladen werden, um einen clusterweiten Restore durchzuführen. Im Katastrophenfall können die Backup-Dateien also dazu verwendet werden, um jeden früheren Clusterzustand wiederherzustellen. Allerdings ist die neue Backup- und Restore-Funktion nur für Kunden der HiveMQ Professional Edition und der HiveMQ Enterprise Edition, also nur als kommerzielle Variante verfügbar.

Mit Version 4.2 ist zudem ein Audit-Log neu mit an Bord, der neben der Log-Datei mithilfe technischer Informationen ein Log erstellt, das alle Nutzeraktionen im HiveMQ Control Center protokolliert. Das Audit-Log soll so die Rekonstruktion der durchgeführten Benutzerinteraktionen erleichtern.

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SDK bekommt Erweiterungen spendiert

Die aktuelle HiveMQ-Version erweitert außerdem das SDK um einige Neuerungen und neue APIs. Die Änderungen richten sich weitgehend an Nutzer aller Varianten – auch der Community Edition. So wurden unter anderem Methoden hinzugefügt, um mit Daten in großen MQTT-Clustern arbeiten zu können, ohne dabei die kompletten Daten im Speicher unterbringen zu müssen. Mithilfe der Methoden sei es daher möglich, alle APIs auch in Deployments mit Millionen von MQTT-Clients zu nutzen.

Speziell für Nutzer der Community-Edition stehen neue Dienste wie etwa der SubscriptionStore zur Verfügung, um auf alle MQTT-Subscriber samt ihrer Subscriptions Zugriff zu haben. Mit dem ClientStore hat man Zugriff auf alle MQTT-Sessions im Cluster, und mit dem neuen AdminService kann man Informationen über den Zustand von Server und Broker und somit auch automatisierte Health-Checks abfragen. Neue Interceptors wie beispielsweise der SubscribeInboundInterceptor und der ConnectInboundInterceptor ermöglichen das Modifizieren eingehender MQTT SUBSCRIBE – beziehungsweise MQTT CONNECT-Paket.

Alle weiteren Informationen zum Release stehen auf der offiziellen Homepage zum Nachlesen bereit.

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