Selbsterkenntnis durch Zahlen

Quantified Self – Selbstvermessung goes Mainstream [Video]
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Einst von Pionieren wie Gordon Bell als sogenanntes Lifelogging erdacht und vom IT-Intelektuellen und „Wired“-Gründer Kevin Kelly populär gemacht, ist die Quantified Self Bewegung inzwischen keine Randerscheinung mehr, sondern längst im Mainstream angekommen. Zugegeben, noch vor einigen Jahren konnte man den Eindruck gewinnen, Self-Tracking sei nicht mehr als ein Haufen Nerds, die als langweilige Selbstvermesser ein Leben nach Zahlen führen.

Inzwischen wird das Potenzial von Quantified Self allerdings von immer mehr Unternehmen entdeckt und zu einem rentablen Geschäftszweig entwickelt. Darüber hinaus ist es ein spannendes Feld für Entwickler, die die verschiedensten Self-Tracking-Ansätze in überzeugende Applikationen umsetzen müssen.

In folgendem Talk von der MobileTech Conference 2013 stellt Florian Schumacher, Mitgründer von deutschen Quantified-Self-Gruppen in München und Berlin,die Quantied-Self-Bewegung und die damit assoziierten technologischen Trends vor. Insbesondere betrifft dies die Rolle des Smartphones als Enabler für die Nutzung persönlicher Daten und als Zentrum vernetzter Sensorlösungen zur Erfassung von Vitalitäts- und Verhaltensinformationen. Dabei geht er auf zahlreiche Use Cases in Sport und Gesundheit, aber auch Produktivität und Karriere ein und beschreibt die damit verbundenen Technologien. Ebenso betrachtet werden die Chancen und Risiken der zunehmenden Digitalisierung und Quantifizierung aller Lebensbereiche sowie die damit einhergehenden gesellschaftlichen Fragen und Herausforderungen.

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