Interview mit Jonas Sorgalla auf der IoTCon Spring 2016

Smart Home? Ist nur was für Nerds!
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Auch wenn das Smart Home langsam auf dem Consumermarkt ankommt, fehlen immer noch die griffigen Use Cases, die über Klimasteuerung und Komfortfunktionen hinausgehen. Jonas Sorgalla beschäftigt sich im Forschungsprojekt QuartiersNETZ damit, mit vorhandenen Smart-Home-Technologien echten Mehrwert zu stiften. Wie davon vor allem ältere Menschen profitieren können, erklärt er im Interview mit entwickler.de-Redakteurin Mascha Schnellbacher.

Heimautomation, vernetztes Heim, Smart Home – wie man die neuen Techniklösungen für das Zuhause auch nennen mag, sie sollen dem Eigenheim zusätzliche „Intelligenz“ und „Eigenständigkeit“ verleihen, um dem Eigentümer einen möglichst großen Komfort in den eigenen vier Wänden zu bieten. Die zahlreichen Geräte der Hausautomation (wie Heizung, Beleuchtung, Belüftung), Haushaltstechnik (z. B. Kühlschrank, Waschmaschine), Konsumelektronik und Kommunikationseinrichtungen werden dabei zu intelligenten Gegenständen, die sich an den Bedürfnissen der Bewohner orientieren sollen. Doch bislang sind Smart-Home-Projekte nicht im Mainstream angekommen, sondern sind noch immer etwas für Technikaffine.

Smart Home – nicht nur was für Nerds!

Jonas Sorgalla von der FH Dortmund will das ändern: Im Forschungsprojekt QuartiersNETZ beschäftigt er sich im Rahmen des Smart Environments Engineering Laboratory (SEELAB) der FH Dortmund gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Gerontologie und Sozialwissenschaften damit, mit Smart-Home-Technologien Älteren ein längeres selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Im Interview gibt er nicht nur Einblicke in einen ungewöhnlichen Requirements-Engineering-Prozess, sondern stellt auch eine Reihe echter Anwendungsfälle für das Smart Home aus dem Bereich Ambient Assisted Living (AAL) vor. Darauf aufbauend beleuchtet Sorgalla, wie mithilfe der Integrationsplattform openHAB flexible und individualisierbare Bedienkonzepte im häuslichen Umfeld umgesetzt werden können.

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[…] Schon gewusst? Der erste smarte Kühlschrank wurde bereits 1999 vorgestellt! Das Problem bring Jonas Sorgalla ziemlich nüchtern auf den Punkt: “Jetzt hab ich den smarten Kühlschrank. Super geil. Aber … was mach ich denn jetzt damit?” Ist das Smart Home also nur was für Nerds? Uns fehlen die Use Cases, ist sich Jonas sicher. Natürlich wollten wir das genauer wissen und haben uns daher mit ihm darüber unterhalten, wie viel Nerd in uns stecken muss, damit wir einen Nutzen aus Smart Homes ziehen können. […]

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