Außerdem: MyFord-Mobile-App für Smartwatches & Seelöwen im 360-Grad-Video

Inside IoT: Smart-Home-Lösungen, Social Network für Drohnen & IoT-Dashboard ohne Coding
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Die Highlights aus dem IoT-Universum. Heute unter anderem mit einer Studie zu Smart-Home-Lösungen, einem Social Network für Drohnen und einem IoT-Interface ohne Coding. Außerdem hat Ford seine MyFord-Mobile-App für Apple Watch und Android Wear vorgestellt und wir tauchen mit Seelöwen!

In den letzten Tagen gab es wieder interessante Neuigkeiten über das Internet of Things zu vermelden. Die spannendsten davon finden sich hier.

Smart-Home-Lösungen werden vermehrt von Hobbyisten angegangen

Derzeit arbeiten rund 1,5 Millionen Entwickler an Smart-Home-Lösungen – dem aufstrebenden Markt im Internet of Things. Laut des Smart Home Landscape 2015 Reports ist der Smart-Home-Markt aus Developer-Sicht das nächste heiße Ding: Denn 32 Prozent der Befragten arbeiten an Projekten für Smart Homes. 2020 sollen bereits 700 Millionen Häuser vernetzt sein. Allerdings ist das Smart Home noch nicht im Mainstream angekommen; die meisten Entwickler, die sich mit Use Cases für das vernetzte Zuhause beschäftigen, sind Hobbyisten. Von den 1,5 Millionen Entwicklern beschäftigen sich 70 Prozent mit dem IoT als Hobby, nur 30 Prozent sind Professionals.

In short, 7 in 10 developers, significantly more than in other IoT verticals, are building solutions for their own benefit first, not yours or mine.

Viele der Lösungen, die entwickelt werden, erfinden das Rad nicht neu, sondern überarbeiten bzw. verbessern bestehende Use Cases. Developer sollten mit unterschiedlichen Apps, Services und Devices experimentieren, um Smart-Home-Lösungen auch für den professionellen Markt interessant zu gestalten. Der Wegbereiter dafür sind Plattformen, die Nutzer mit Entwicklern verbinden – große Player wie Google mit Nest oder Apple mit HomeKit haben sich diesen Gedanken bereits zu Nutze gemacht.

Social Network für Drohnen soll Luftraum sicherer machen

Drohnen werden immer wichtiger für Überwachung und Vermessung; aber auch für Medikamentenlieferungen in abgelegene Gebiete lassen sich Drohnen bestens nutzen. Auch große Firmen haben die Bedeutung der leichten Flugobjekte begriffen: So plant Facebook mit Aquila das Internet in die entlegensten Bereiche der Erde zu bringen. Doch je mehr Drohnen es gibt, desto mehr steigt das mit ihnen verbundene Risiko: Sie verstopfen den Luftraum und stellen so ein signifikantes Sicherheitsrisiko dar. Denn derzeit gibt es noch kein Überwachungssystem für den Flugraum von Drohnen – im Gegensatz zur allseits bekannten Luftraumüberwachung von Flugzeugen und Hubschraubern. Dem soll nun Abhilfe geschaffen werden: Das Wright State Research Institute (WSRI) hat eine Website und eine App entwickelt, die den Luftraumverkehr der Drohnen kontrollieren sollen. Der Service GoFlyZone nutzt dafür Flugdaten, die die Drohnen-Nutzer hochladen, um Verkehrspläne zu erstellen. Diese allen Nutzern und Behörden zugänglichen Pläne sollen dabei helfen, Unfälle zu vermeiden.  In den USA sind zurzeit rund 500.000 private Drohnen in Gebrauch.

How to: IoT-Dashboard ohne Coding

Nicht jeder möchte ein komplettes Interface für das eigene IoT-Ökosystem selbst programmieren. Denn manchmal braucht man eben ein schnelles und leichtes Interface, das einfach zu installieren und zu verwenden ist. Patrick Catanzariti stellt in einem Tutorial vor, wie mittels Blynk verschiedene Werte von Sensoren und Trigger Pins auf einem Display angezeigt werden können. Blynk ist eine Smartphone-App, die unter anderem mit Arduino, Particle und Raspberry Pi kompatibel ist. Mit ihr lassen sich einzelne Komponenten ein- und ausschalten sowie Prototypen testen. Im Tutorial beschreibt Catanzariti, wie ein Particle mit Blynk kombiniert wird – aber auch andere Devices lassen sich mit den entsprechenden Code-Passagen per Blynk steuern.

Ford startet MyFord-Mobile-App für Smartwatches

Ford hat die MyFord-Mobile-App für Apple-Watch- und Android-Wear-Nutzer angekündigt. Mit der App haben die Besitzer von Ford-Autos Zugriff auf verschiedenste Informationen rund um ihr Connected Car: Reichweite, Batterieladestand, Benachrichtigung über das vollständige Aufladen und vieles mehr. Der Autohersteller hat laut eigener Aussage die Apps so gestaltet, dass sie auf einem Smartwatch-Display leicht zu bedienen sind. Außerdem ist die App eine Ergänzung zur bereits 2012 gestarteten MyFord-Mobile-Plattform.

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MyFord Mobile © Ford

Weitere Features der App sind die Anzeige aller Daten zur letzten Fahrt, der Kilometerstand oder die Möglichkeit, die Innentemperatur des Autos voreinzustellen. Zudem zeigt die App den persönlichen „Driving Score“ an, der anhand von grünen Blättern den effizienten Fahrstil visualisiert. Fährt man gemäßigt und bremst gewissenhaft, steigt man in der Wertung auf.

Seelöwen im 360-Grad-Video

Mit Googles Jump, einem 360-Grad-Kamera-Bausatz von GoPro, lassen sich eigene Virtual-Reality-Inhalte filmen. Jetzt hat die BBC ein Video ins Netz gestellt, in dem User ein 360-Grad-Video tatsächlich erleben können. Anschauen muss man das Ganze entweder im Chrome Browser oder auf dem Smartphone mit einer Cardboard-Box. Laut Paul Deane, verantwortlicher Produzent bei BBC, stecke die Produktion von Virtual-Reality-Videos aber noch in den Kinderschuhen. Jetzt heißt es aber erst mal: Abtauchen in die Welt der Seelöwen!

ML Conference 2019

Workshop: Machine Learning 101++ using Python

mit Dr. Pieter Buteneers (Chatlayer.ai)

Honey Bee Conservation using Deep Learning

mit Thiago da Silva Alves, Jean Metz (JArchitects)

Python Summit 2019

Daten analysieren und transformieren mit Python

mit Doniyor Jurabayev (Freelancer)

Advanced Flow Control

mit Oz Tiram (noris network AG)

Aufmacherbild: Sea Lion (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: Chelsea Cameron

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