Außerdem: Smarter Pflanzentopf von Parrot

Inside IoT: WiFi fürs IoT, Oculus Rift & autonomes Fahren
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Die Highlights aus dem IoT-Universum. Heute geht es unter anderem um eine neue WiFi-Lösung namens Wi-Fi-Halow, die Modernisierung von Fords Connected Cars und eine Studie zum automatisierten Fahren. Außerdem geht Oculus Rift in den Vorverkauf und wir stellen euch einen smarten Blumentopf von Parrot vor.

Auch in der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres 2016 gibt es wieder spannende Entwicklungen im Internet of Things zu beobachten. Die wichtigsten News und Stories sind hier zusammengefasst.

WiFi für das IoT

Laut Vorhersagen von Gartner werden in diesem Jahr 6,4 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein – 2020 sollen es bereits 20,8 Milliarden Devices sein. Aus diesem Grund hat die Wi-Fi-Alliance eine neue WiFi-Lösung angekündigt, die das stark wachsende Internet of Things befeuern soll. Unter dem Namen Wi-Fi-HaLow unterstützt sie alle Produkte, die über die IEEE 802.11ah-Technologie verfügen – das sind vor allem Smart-Home-Devices.

HaLow operiert in Frequenzen um 900 MHz, was eine Verdopplung der Reichweite bei geringerem Stromverbrauch bedeutet. Besonders spannend ist, dass ein HaLow-Zugangspunkt als Anlaufstelle für tausende Geräte dienen kann. Außerdem führt die Wi-Fi-Alliance eine neue Mitgliedschaftsoption ein, die bisher nicht zertifizierte Devices wie Staubsauger und Türschlösser miteinschließt.

Ford rüstet Connected Cars auf

Entgegen bisheriger Aussagen setzt Ford in Zukunft doch auf Android Auto und Apple CarPlay. Das bereits vorhandene Infotainmentsystem SYNC 3 soll bereits ab der Modellgeneration 2016 mit den beiden Smartphone-Schnittstellen ausgestattet sein und zudem über eine LTE-Verbindung verfügen. Durch diese Konnektivität sollen dann auch Interaktionen mit dem Fahrzeug möglich sein, wenn sich der Fahrer nicht in der Nähe befindet: Der Standort des Autos sowie der Tankfüllstand lassen sich so prüfen. Die rund 15 Millionen Fahrzeuge, die bereits mit SYNC ausgestattet sind, erhalten außerdem Updates für die zugehörigen Apps; Apple CarPlay und Android Auto werden ab 2017 in Ford-Modellen verfügbar sein – ab dann steht allen Nutzern der vollständige Funktionsumfang von Android und iOS für Connected Cars zur Verfügung.

Automatisiertes Fahren: Frauen wollen Kontrolle behalten

Die Mehrheit der Deutschen – nämlich 55 Prozent – findet automatisiertes Fahren gut, so die Ergebnisse einer Studie von TNS Infratest. Die Vorteile der selbstfahrenden Autos liegen demnach in der höheren Sicherheit, flüssigerem Verkehr und der Vermeidung von Staus. Interessant ist, dass die Mehrheit der Befragten am ehesten einem Automobilhersteller zutraut, ein erfolgreiches automatisiertes Fahrzeug auf den Markt zu bringen (62 Prozent). Hingegen glaubt nur rund ein Viertel der Studienteilnehmer, dass ein Software- oder Computerunternehmen erfolgreiche automatisierte Fahrzeuge etablieren kann. Dazu passt auch, dass nur 16 Prozent der Befragten solchen Unternehmen in puncto Datenschutz über den Weg trauen. Ganze 37 Prozent würden ihre Daten am ehesten Automobilherstellern anvertrauen.

Außerdem zeigte sich, dass Männer dem automatisierten Fahren positiver gegenüber stehen als Frauen – 46 Prozent der Frauen möchten auch in Zukunft lieber selbst fahren, während nur 30 Prozent der Männer weiter das Steuer in der Hand behalten möchten.

Oculus Rift Pre-Order und kaufDA VR

Facebook hat im Oculus-Blog angekündigt, dass ab dem 6. Januar der Vorverkauf für Oculus Rift startet. Interessierte sollten morgen um 17 Uhr deutscher Zeit einen Blick auf Oculus.com werfen und sich eine VR-Brille sichern – der Verkaufspreis ist allerdings noch nicht bekannt. Jeder Käufer erhält zusätzlich zwei Spiele, Lucky’s Tale und CCP’s EVE: Valkyrie. Oculus-Gründer Palmer Luckey steht außerdem am 7. Januar um drei Uhr morgens unserer Zeit in einem Reddit AMA Rede und Antwort.

Im Zuge dessen stellt kaufDA eine eigene Virtual-Reality-App für die Oculus Rift vor: kaufDA VR. Der virtuelle Einkaufshelfer soll es Nutzern ermöglichen, von Zuhause aus stationäre Händler in der Umgebung zu suchen und diese in einer 3D-Umgebung zu erkunden sowie Produkte in virtuellen Showrooms zu betrachten.

Hallo, Grüner Daumen!

Zugegeben, die neue Autopilot-Drohne, die Parrot auf der CES vorgestellt hat, ist ohne Zweifel ziemlich spektakulär. Denn sie soll sich ohne Vorkenntnisse ganz automatisch steuern lassen, da sie sich auf ihre vielen Sensoren verlässt:

You throw the flying wing, it gains its altitude and turns autonomously, and turns in the sky until you take control of it. During the flight, the autopilot prevents any false maneuver which could bring the flying wing down.

Wir möchten heute aber über eine andere Erfindung des Unternehmens berichten: den Parrot Pot. Dabei handelt es sich um einen intelligenten Blumentopf, der das Herz vieler verzweifelter Heimgärtner höher schlagen lässt. Pot verfügt über einen 2,2 Liter großen Wasserspeicher, den er automatisch entleert, sobald die Erde zu trocken ist. Über eine verbundene App lässt sich dabei aus 8.000 Pflanzen die richtige auswählen, sodass der Topf auch garantiert die richtigen Bedürfnisse kennt. Aber nicht nur die Feuchtigkeit wird gemessen, sondern auch Bodensäuregrad, Temperatur und Lichteinfall – auf diese Weise schafft man es auch ohne grünen Daumen, seine Zimmerpflanzen am Leben zu erhalten. Einziger Minuspunkt: Der Blumentopf kostet 100 Dollar – da kommt die Neuanschaffung von Kakteen vielleicht doch billiger…

 

Aufmacherbild: A caucasian wearing a virtual relaity headset (modifiziert) von Shutterstock / Urheberrecht: VIGE.CO

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