JavaScript bloß eine Blase?
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Immobilien-Blase, .COM-Blase und jetzt die JavaScript-Blase? John Sonmez ist sich ziemlich sicher, dass der derzeitige Hype um JavaScript bald ein jähes Ende finden wird. Der Agile-spezialisierte Entwickler

Immobilien-Blase, .COM-Blase und jetzt die JavaScript-Blase? John Sonmez ist sich ziemlich sicher, dass der derzeitige Hype um JavaScript bald ein jähes Ende finden wird. Der Agile-spezialisierte Entwickler aus Florida erinnert sich, schon vor fünfzehn Jahren die Programmierer über JavaScript fluchen gehört zu haben. Und dabei kenne er die Vorzüge dieser komischen Sprache und bemühe sich sehr, ihr etwas Gutes abzugewinnen.

Doch selbst nachdem Sonmez JavaScript in Form von jQuery oder Backbone.js eingesetzt hat, oder CoffeeScript oder TypeScript verwendet hat, konnte er nicht über die Fehler hinwegsehen, die sich im Kern von JavaScript verbergen. Dummerweise wird Sonmez dabei nicht sonderlich konkret, verweist aber auf das Buch „JavaScript – The Good Parts„, das in den Amazon-Listen für JS, Web-Entwicklung und Programmierung im Allgemeinen oben vertreten ist und die Schwachstellen von JS zu umgehen lehrt.

Das Gute an JavaScript ist nicht die Sprache

JavaScript konnte es nur so weit schaffen, weil jeder Browser es unterstützt, es in Node.js läuft und immer mehr Plattformen irgendwie JavaScript-Apps unterstützen (siehe Gnome oder Windows 8). Das darum entstandene Ökosystem mit Node, Angular, Backbone, jQuery und Co. verleiht dem ganzen den Charme professioneller Tauglichkeit, doch der Scheint trügt. Die Vielfalt solcher Tools ist derartig angestiegen, dass kaum mehr einer weiß, was er für morgen lernen muss, um am Ball zu bleiben. Auch weiß keiner, ob das heute Gelernte vielleicht morgen schon irrelevant sein wird. JavaScript ist in dieser Weise nicht für langfristige Planungen brauchbar.

Dem Blog-Eintrag schloss sich eine lange Diskussion an, in der angezweifelt wird, dass in den kommenden Jahren die JavaScript-Blase platzen wird. Auch wenn Google uns seine JavaScript-Alternative Dart unter die Nase reibt, wird sich zeigen, ob ihm nicht ebenfalls ein so umfangreiches Geschirr angelegt wird wie JS, oder ob sich die Mehrheit irgendwann der Meinung von John Sonmez oder anderen Trainern wie Christian Grobmeier anschließen werden, dass die Zeit für Alternativen gekommen ist.

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