Bugfixes und kleinere Updates für Angular 5

Angular 5.2 Beta: Sieben neue Features
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Angular 5.2 befindet sich in der Beta-Phase. Die neue Minor-Version bringt sieben neue Features mit, einige davon am Compiler. Auch für Angular 5.1 gab es zwei kleine Bugfix-Updates.

Das vor Kurzem veröffentlichte Angular 5 geht den Weg, der bereits mit Angular 4 eingeschlagen wurde, weiter: Änderungen werden fließend und möglichst nahtlos in das Framework implementiert, denn keiner möchte kurz- oder mittelfristig ein erneutes radikales Redesign – am wenigsten die Nutzer. Darum bekam jetzt auch Angular 5.2 gleich mehrere neue Features spendiert. Derzeit befindet sich das Update noch in der Beta-Phase, die Änderungen sind aber bereits bekannt. Außerdem gab es auch für Nutzer von Angular 5.1 Neuigkeiten.

Angular 5.1: Bugfixes

Noch vor Weihnachten schnürten die Entwickler von Angular mit den Versionen 5.1.1 und 5.1.2 ein doppeltes Bugfix-Paket für die Nutzer. Im Closure Compiler wird zum Zwecke der Reduzierung des Spams durch Warnmeldungen die Funktion checkTypes nicht mehr auf Code angewandt, den der Compiler emittiert. Auch der Bug, bei dem unformatierte Fehlermeldungen einfach ignoriert wurden, ist mit Angular 5.1.1 Geschichte. Im Bereich Bazel wird moduleName nun auch nicht mehr mit fileName gleichgesetzt.

Bis Angular 5.1.2 hat der Service Worker lediglich bei einem Kaltstart auf Updates geprüft. Da dies zwar häufig vorkommt, aber eben praktisch nicht planbar ist, fällt es Entwicklern schwer, vorherzusehen, wann die Nutzer Updates erhalten. Die DevTools verursachen durch ihre Eigenschaft, den Service Worker unendlich lange ausuzuführen, zudem das Problem, dass Updates überhaupt nicht möglich sind. Nun wird bei jeder Nutzung der Navigation (also dem Reload der jeweiligen App) auf Updates geprüft. Das alte Verhalten, also das Updaten beim Restart des Service Workers, bleibt erhalten, um keinen Breaking Change zu produzieren.

Angular 5.2: Betaphase bringt neue Features

Die ersten beiden Betaversionen von Angular 5.2 bringen insgesamt sieben neue Features, knapp die Hälfte davon sind für den Compiler. Möchte man das Type Checking in Binding Expressions deaktivieren, kann man nun $any() nutzen. Das Ganze funktioniert ganz genau wie as any in TypeScript und macht Ausdrücke möglich, die zwar zur Laufzeit funktionieren, aber eben keinen Type Check durchführen.

Ein weiteres neues Feature bringt die Option paramsInheritanceStrategy mit sich. Ist diese auf always gestellt, erben Child Routes uneingeschränkt die Parameter ihrer Eltern. Bislang hat der Router lediglich Pfad- und Matrixparameter und Data- bzw. Resolve-Parameter gemergt, wenn die Route einen leeren Pfad hatte oder keine Komponenten enthielt.

Weitere Informationen zu den aktuellen Versionen von Angular gibt es wie immer im offiziellen Changelog auf GitHub. Dort findet sich auch der offizielle Release-Plan. Über Angular 6 ist weiterhin nicht viel bekannt. Die ersten Spekulationen lassen aber vermuten, dass noch einmal an der Performance geschraubt werden soll.

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