GraphQL-Client mit Major Changes

Apollo Client 3.0 veröffentlicht: Neuer Package-Name vereint Library
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Die Client-Implementierung des GraphQL-Tools Apollo hat ein Update bekommen: Apollo Client 3.0 ist da! Alle Teile der Library sind damit in ein einheitliches Package umgezogen, das unter neuem Namen zu finden ist. Und das ist nicht die einzige Neuerung am Release.

Apollo Client 3.0 ist fertig. Nach 55 Betas und 14 Release Candidates steht die neue Version final zur Verfügung und verändert einiges. So ist die Library zuerst einmal selbst umgezogen: Der neue Name lautet @apollo/client. Unter dieser Bezeichnung wurden alle Teile der Library vereint. Der Umzug in den neuen Namespace ermöglichte außerdem die Entwicklung von Entry Points, die unabhängig von der Verwendung der Kern-Library verwendet werden können. So steht mit @apollo/client/utilities jetzt eine Option zur Verwendung der Utilities unabhängig vom Rest der Library zur Verfügung.

Neben diesen eher administrativen Neuerungen an der GraphQL-Client-Library gibt es natürlich auch Änderungen an der eigentlichen Funktionalität. Neu dabei sind reaktive Variablen, die für das Management lokaler States genutzt werden. Reaktive Variablen liegen nicht im Cache. Trotzdem aktualisiert der Client alle aktiven Queries, die auf dem Wert der reaktiven Variable beruhen, sobald diese aktualisiert wird.

Apollo Client 3.0: Neue APIs

Außerdem stehen einige neue APIs für die Arbeit mit InMemoryCache zur Verfügung. Entwickler können dabei nun auf eine Garbage Collection zurückgreifen und haben neue, konfigurierbare Policies für Fields zur Verfügung. Mit diesen kann innerhalb einer Query zeitgleich auf lokale Daten und Daten auf einem GraphQL-Server zugegriffen werden.

Apollo Client ist die client-seitige Bibliothek für die Nutzung von GraphQL-Servern mit Frontend-Frameworks und UI-Libraries wie React und Angular. Alle Informationen zur neuen Major-Version, die eine Reihe von Breaking Changes umfasst, können dem Changelog auf GitHub sowie dem Blogpost zum Release entnommen werden. Für Projekte, die zuvor mit v2.x gearbeitet haben, steht ein Migrationsguide zur Verfügung, außerdem kann in der Dokumentation nachgelesen werden, wie die neuen Features funktionieren.

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